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Einleitung
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Das ChemVis Projekt ist Teil des
Schwerpunktprogramm "V3D2"
("Verteilte Verarbeitung und Vermittlung digitaler Dokumente") der
Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).
Das Teilprojekt ist eine Zusammenarbeit zwischen dem Computer-Chemie-Centrum
(Universität Erlangen-Nürnberg) und der Gruppe 'Visualisierung und Interaktive Systeme'
(Universität Stuttgart).
Das Ziel ist die Entwicklung eines portablen, sich an Internet-Standards orientierenden
Systems zur Einbettung von dynamischen und interaktiven Hochleistungsgrafiken in
Internet-basierte chemische Applikationen. Das Ziel ist es, anhand konkret implementierter
Beispiele den Nachweis zu führen, daß mit einem solchen System gegenüber statischen
3D-Szenen das Verständnis komplexer Phänomene, die aktuelle Forschungsthemen der Chemie
sind, wesentlich erleichtert oder sogar erst ermöglicht werden. Wichtige Effekte sind zum
Beispiel von der räumlichen Geometrie, der Zeitachse und Feldeinflüssen abhängig und
sind kaum durch einzelne statische Ansichten zu vermitteln. Die Kopplung und
Echtzeitmanipulation von 3D-Visualisierungen, gesteuert von durch den Benutzer
geänderte Darstellungsattribute, Raum/Zeitparameter oder andere Einflußfaktoren erlaubt
es, eine neue Qualität und Dichte der Information zu realisieren, die mit der
Komplexität der Forschungsgegenstände Schritt hält. Verschiedene Modelle der
Szenenmanipulation sollen einen breiten Rahmen der Einsatzmöglichkeiten und
-voraussetzungen solcher dynamischer Szenarios ausleuchten.
Alle Applikationen auf dieser CD benutzen Platform-unabhängige Sprachen und Datenaustausch-
Formate wie Java und VRML. Das Management und die Beschaffung der chemischen Informationen
wird durch das offene, chemische Datenmanagementsystem CACTVS gesteuert
[1].
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