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  Transaminierung Biochemie

Beim Abbau vom Proteinen werden die Peptidbindungen durch Endo- und Exo-Peptidasen hydrolytisch gespalten. Sollen die Aminosäuren weiter abgebaut werden, muß der Organismus die Freisetzung von Ammoniak (NH3) verhindern, da Ammoniak ein starkes Zellgift ist. Die meisten Aminosäuren werden daher zunächst transaminiert. Bei diesem Prozeß, für den Pyridoxalphosphat (PLP) als Co-Substrat nötig ist, wird die Aminogruppe auf eine a-Ketosäure (2-Oxosäure) übertragen, wobei aus der Aminosäure eine a-Ketosäure wird und aus der vorherigen a-Ketosäure eine Aminosäure.

Durch diesen Prozeß können nicht essentielle Aminosäuren für die Proteinbiosynthese oder zur Erzeugung biogener Amine gewonnen werden, oder es werden Asparaginsäure und Glutaminsäure gebildet, die in den Harnstoffzyklus eingeschleust werden. Im Harnstoffzyklus erfolgt dann die eigentliche "Ammoniak-Entgiftung".

Beispiele:    

© Prof. Dr. J. Gasteiger, Dr. A. Schunk, CCC Univ. Erlangen, Thu Oct 12 17:05:31 2000 GMT
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