
Die Darstellung des Katalysators erfolgte
in einer Ar-Atmosphäre. Alle katalytischen Reaktionen wurden unter N2 als Schutzgas durchgeführt.
Diethylether, Petrolether, n-Hexan, THF und Toluol wurden mit Na-Sand, MeOH
durch Umsetzung mit Mg-Spänen, Methylenchlorid mit K2CO3 getrocknet, destilliert und mit
N2
gesättigt aufbewahrt. Ethanol und Wasser wurden im Ultraschallbad unter
Ölpumpenvakuum entgast und ebenfalls unter N2 aufbewahrt. Zur Säulenchromatographie
wurden jeweils unter Hochvakuum entgastes Al2O3
(Fa. ICN, neutral, Akt. I) und Kieselgel 60 (Fa. Merck, 230 - 400 mesh) verwendet.
Die Dimensionen der Chromato-graphiesäulen betrugen l = 30 cm und
= 2,5
cm sowie l = 40 cm und
= 2 cm. Für die Belichtungsversuche wurde eine
20 W/12 V-Laborhandlampe (Fa. Osram) verwendet. Probenvorbereitung für
die analytische HPLC: 500
l
der Reaktionslösung wurden entnommen, zur Trockne abgezogen und in 500
l CH3CN aufgenommen.
Folgende Methoden und Geräte dienten zur
Aufnahme der Spektren:
- HPLC:
präparativer Aufbau: Knauer HPLC-Pumpe 64,
präpaparativer Pumpenkopf, Säule: Nucleosil 120 C18 (250 x 32 mm)
mit Vorsäule (30 x 32 mm), Probenschleife 1 ml, Elutionsmittel CH3CN/H2O
= 5/1 (v/v), Flußrate 30 ml/min; Detektion mit Knauer UV/VIS-Filter-Photometer
mit Deuteriumlampe bei
= 220 nm, Shimadzu C-R3A Chromatopac-Integrator.
analytischer Aufbau: Knauer HPLC-Pumpe 64, semipräparativer
Pumpenkopf, Säule: Spherisorb ODS2 5
m (250 x 8 mm) mit Vorsäule (30 x 8 mm), Probenschleife 20
l, Elutionsmittel CH3CN/H2O = 5/1 (v/v), Flußrate
5 ml/min; Detektion mit Knauer UV/VIS-Filter-Photometer mit Deuteriumlampe bei
= 220 nm, Shimadzu C-R6A Chromatopac-Integrator.
Schwankungen der im Text angegebenen Retentionszeiten
bis zu 1.0 min sind aufgrund des Laufmittelverhältnisses, Schwankungen
der Umgebungstemperatur sowie der Güte der verwendeten Säule möglich.
- EA: Carlo Elemental Analyser 1106 (CHN) bzw.
1108 (CHNS).
- IR: Perkin-Elmer 983 und FT IR 1600; Feststoffe
wurden als KBr-Preßlinge und Lösungen unter Kompensation der Lösungsmittel
in CaF2-Küvetten vermessen.
- MS: Jeol MStation 700, Varian MAT 212.
- NMR: Jeol FT-JNM-LA 400, Jeol FT-JNM-EX 270.
- UV/VIS: Shimadzu UV-3101 PC. Die Messungen erfolgten
in Quarzglasküvetten (Fa. Helma, d = 0,1 bzw. 1,0 cm).
Azobenzol (Fa. Merck), Nitrosobenzol (Fa.
Aldrich) und Diphenylacetylen (Fa. Fluka) wurden wie erhalten eingesetzt.
Die Synthese der folgenden Verbindungen erfolgte
nach Literaturvorschrift:
CoH3(PPh3)3,67 4,4-Dimethyltolan,68 4,4-Dimethoxytolan,68 4-Methyltolan,69 4-Methoxytolan,69 4-Nitrotolan,69 Tribromethylen,70 Pentabromethan,70 Tetrabromethen,71 Kupfer(I)-iodid,72 Decafluortolan.73
Die symmetrische 1,2-Diaryldiazene 4,4-Dichlorazobenzol (51 %), 4,4-Dimethylazobenzol (43 %) und 3,3,5,5-Tetramethylazobenzol (57 %) wurden durch Kondensation der entsprechenden Aniline in Gegenwart eines Kupfer(I)-chlorid-Pyridin-Katalysators,74 die unsymmetrischen Diazene 3,5-Dichlorazobenzol (51 %) sowie 3,5-Difluorazobenzol (53 %) wurden durch Kondensation der korrespondierenden halogenierten Aniline mit Nitrosobenzol in essigsaurem Medium erhalten.75
5.2 Katalytische Umsetzungen zwischen Azobenzolderivaten und Diphenylacetylen
Die folgenden Reaktionen wurden in Abhängigkeit von der Löslichkeit des 1,2-Diaryldiazens entweder in Et2O oder THF als Lösungsmittel durchgeführt, bei leicht löslichen Diazenen wurde bevorzugt Et2O verwendet. Die generelle Arbeitsweise wird detailliert in Abschnitt 5.2.1 geschildert, davon abweichende Beobachtungen, Arbeitsweisen und Aufarbeitungsschritte werden, falls notwendig, bei den einzelnen Umsetzungen aufgeführt.
5.2.1 Umsetzung von Azobenzol mit Diphenylacetylen
Die im folgenden beschriebene Ansatzgröße eignet sich direkt zur säulenchromatographischen Aufarbeitung. Dabei sind stets die Gegensätze zwischen einer guten Trennleistung und einer hohen Ausbeute gegeneinander abzuwägen. Im Anschluß an die Beschreibung der cobaltkatalysierten Umsetzung wird die säurekatalysierte Isomerisierung des 1:1-Addukts zum korrespondierenden N-Anilinoindol geschildert.
5.2.1.1 2,3,4-Triphenyl-2,3-dihydrocinnolin 14 und 2,3,4-Triphenyl-8-(trans-stilbenyl)-2,3-dihydrocinnolin 10d
364 mg (2.0 mmol) Azobenzol und 713 mg (4.0 mmol) Diphenylacetylen werden in einem Schlenkrohr unter Rühren in 3 ml Et2O gelöst. Danach werden ca. 350 mg (0.41 mmol) CoH3(PPh3)3 zugegeben, wobei eine leichte Gasentwicklung zu beobachten ist und die Lösung augenblicklich zäher wird. Die Farbe des Reaktionsgemisches ändert sich binnen 1 min von orange über schwarz-grün und dunkelbraun nach dunkelrot. Nach 24-stündigem Rühren der Lösung bei RT werden 10 ml Et2O und 5 g Al2O3 zugegeben und die Lösung zur Trockne abgezogen. Dann wird an Al2O3 mit Petrolether/THF = 20/1 (v/v) chromatographiert. Die direkt nach dem gelben Band aus Azobenzol, Tolan und Triphenylphosphin eluierte orange Fraktion wird gesammelt und durch Schneiden einer Mischfraktion möglichst exakt von der darauffolgenden dunkelroten Fraktion getrennt. Anschließend werden beide Fraktionen vom Lösungsmittel befreit. Man isoliert auf diese Weise 219 mg (0.61 mmol, 30%) eines orangeroten Öls von 2,3,4-Triphenyl-2,3-dihydrocinnolin 14 und 70 mg (0.13 mmol, 7 %) eines dunkelroten Pulvers von 2,3,4-Triphenyl-8-(trans-stilbenyl)-2,3-dihydrocinnolin 10d (Umsatzzahl: (mmol 14 + mmol 10d)/mmol Katalysator: 1.9). Das orangerote Öl wurde anschließend mittels präp. HPLC von anhaftenden Substratresten befreit. Man erhält 102 mg (0.28 mmol) hochreines 14.
2,3,4-Triphenyl-2,3-dihydrocinnolin 14:
MS: EI (70 eV) m/z (%): 360 (24) [M]+, 283 (100) [M - Ph]+,
182 (44) [M - Ph-C=C-Ph]+, 178 (94) [Ph-C=C-Ph]+; FD m/z
360 [M]+.
1H-NMR (400 MHz, CDCl3)
(ppm): 7.75 - 6.97 (m, 20H, 3-H, 4-H, 5-H, 6-H, 8-H, 9-H, 10-H, 11-H, 12-H, PhC=CHPh (11H)).
13C-NMR (100.4 MHz, CDCl3)
(ppm): 116.3 (C-6), 122.9 (C-8 und C-12), 126.7 (C-18), 127.0 (C-16 und C-20), 127.2 (C-18), 127.9 (C-17 und C-19), 128.2 (C-17
und C-19), 128.6 (C-5), 128.7 (C-9 und C-11), 129.2 (C-16 und C-20),
129.8 (C-3), 130.6 (C-10), 131.1 (C-4), 131.9 (C-14), 137.3 (C-15), 140.2
(C-2), 140.4 (C-15), 143.9 (C-13), 150.8 (C-1), 152.8 (C-7).
UV/Vis (CH2Cl2)
max [nm] (
[M-1cm-1]): 499 (800), 300 (23500).
HPLC (CH3CN/H2O = 5/1 (v/v), 5ml/min) Retentionszeit [min] (Integrierte Peakfläche): 5.1 (6.5 x 104)
7, 7.9 (6.5 x 104) unbekannt, 9.1 (2.2 x 106) 14, 10.8 (1.5 x 105) unbekannt. Aus diesen HPLC-Daten kann auf einen Anteil von 14 von über 90 % geschlossen werden. Aufgrund eines einzigen Signals im FD-MS
bei m/z = 360 wird vermutet, daß die beiden Verunreinigungen ebenfalls
Isomere von 2,3,4-Triphenyl-2,3-dihydrocinnolin sind.
2,3,4-Triphenyl-8-(trans-stilbenyl)-2,3-dihydrocinnolin
10d:
MS: EI (70 eV) m/z (%): 537 (90) [M]+,
461 (46) [M - Ph]+, 360 (74) [M - Ph-C=C-Ph]+, 268 (100)
[M - N-Ph, - Ph-C=C-Ph]+, 180 (98) [Ph-C=C-Ph]+; FD m/z
537 [M]+.
1H-NMR (270 MHz, CDCl3)
(ppm): 7.55 - 6.90 (m, 27H, 3-H, Ph-H und Ph-C=C-HPh), 6.43 (d, 3H, 5-H, 6-H, 7-H).
UV/Vis (CH2Cl2)
max [nm] (
[M-1cm-1]): 511 (13500), 293 (38000).
Elementaranalyse: C40H30N2
(538.7)
Berechnet: C: 89.19
% H: 5.61 % N: 5.20 %
Gefunden: C: 88.27 % H: 5.64 % N: 4.33 %
5.2.1.2 Isomerisierung von 2,3,4-Triphenyl-2,3-dihydrocinnolin 14 zu N-Anilino-2,3-diphenylindol 7
10 mg (2.77 x 10-5 mol) des orangeroten Öls von 14 wurden in 3 ml 1-BuOH und 1.6 l HOAc ([14] = [HOAc] = 9.25
x 10-3
mol/l) gelöst und auf 100° C erhitzt. Die Farbe der Lösung wechselte
innerhalb von 5 min von orangerot nach gelb und eine intensive blaue Fluoreszenz
(
exc
= 366 nm) wurde beobachtet. Die Reaktion war nach 30 min beendet. Die HPLC-Analyse
zeigte einen Anstieg der Indolkonzentration von 7 (integrierte Peakfläche
= 4.7 x 106)
auf Kosten des 1:1-Addukts 14 (integrierte Peakfläche = 1.8 x
104).
5.2.2 Umsetzung von 3,5-Dichlorazobenzol mit Diphenylacetylen
5.2.2.1 2-(trans-Stilbenyl)-3,5-dichlorazobenzol 11 und 2,6-Di(trans-stilbenyl)-3,5-dichlorazobenzol 9a
1004 mg (4.0 mmol) 3,5-Dichlorazobenzol, 1426 mg (8.0 mmol) Diphenylacetylen und 520 mg (0.61 mmol) CoH3(PPh3)3 in 20 ml THF wurden verwendet. Die Farbe der Lösung änderte sich aufgrund der im Bereich um 500 nm schwächeren Absorption der Stilbenylazobenzole vgl. mit den 2,3-Dihydrocinnolinen nur von orange nach schwarz. Nach dem 24-stündigem Rühren wurde zunächst das THF entfernt, der schwarze Rückstand in 10 ml CH2Cl2 aufgenommen und erst dann 5 g Al2O3 zugegeben, da in Gegenwart von THF nur ein zähes Öl verbleibt, welches nicht als homogene Schicht auf die Al2O3-Säule gepackt werden kann. Ausbeute nach der Säulenchromatographie: 200 mg eines orangen Pulvers von 2-(trans-Stilbenyl)-3,5-dichlorazobenzol 11 (0.47 mmol, 12 %) und Substratresten, 838 mg (1.38 mmol, 36 %) eines orangen Pulvers von 2,6-Di(trans-stilbenyl)-3,5-dichlorazobenzol 9a (Umsatzzahl 3.0). Wegen der Unlöslickeit von 11 in CH3CN wurde dieses ein weiteres Mal an Al2O3 mit Petrolether/THF = 20/1 (v/v) chromatographiert. Man erhält 105 mg hochreines 11.
2-(trans-Stilbenyl)-3,5-dichlorazobenzol
11:
MS: FD m/z 429 [M]+.
1H-NMR (270 MHz, CDCl3)
(ppm): 7.53 - 6.74 (m, 18H, 4-H, 6-H, 8-H, 9-H 10-H, 11-H, 12-H, PhC=CHPh (11H)).
13C-NMR (67.7 MHz, CDCl3)
(ppm): 115.1 (C-6), 123.3 (C-8 und C-12), 126.5 (C-16 und C-20), 127.2 (C-18), 127.5 (C-18), 128.2 (C-17 und C-19), 128.3 (C-16 und
C-20), 128.4 (C-17 und C-19), 128.9 (C-9 und C-11), 131.1
(C-10), 131.7 (C-14), 132.0 (C-4), 134.8 (C-5), 135.3 (C-3), 135.9 (C-2), 136.9
(C-15), 137.3 (C-15), 141.7 (C-13), 152.3 (C-7), 152.4 (C-1).
UV/Vis (CH2Cl2)
max [nm] (
[M-1 cm-1]): 455 (400), 302 (39700).
HPLC (CH3CN/H2O = 5/1 (v/v), 5ml/min) Retentionszeit [min] (Integrierte Peakfläche): 6.2 (2.3 x 104)
18, 12.0 (1.8 x 106) 11.
Elementaranalyse: C26H18Cl2N2 (429.4)
Berechnet: C: 72.73 % H:
4.23 % N: 6.52 %
Gefunden: C: 72.92 % H: 4.32 % N: 6.06 %
2,6-Di(trans-stilbenyl)-3,5-dichlorazobenzol
9a:
MS: FD m/z 607 [M]+.
UV/Vis (CH2Cl2)
max [nm] (
[M-1 cm-1]): 505 (700), 291 (55900).
Elementaranalyse: C40H28Cl2N2 (607.6)
Berechnet: C: 79.07 % H:
4.65 % N: 4.61 %
Gefunden: C: 79.69 % H: 4.80 % N: 5.09 %N
5.2.2.2 Isomerisierung von 2-(trans-Stilbenyl)-3,5-dichlorazobenzol
11 zu
N-Anilino-2,3-diphenyl-4,6-dichlorindol 18
103.5 mg (0.24 mmol) 11, gelöst
in 3 ml 1-BuOH und 13.80 l HOAc ([11] = [HOAc] = 8.03 x 10-2 mol/l), wurden auf 110° C erhitzt. Die Farbe der Lösung änderte sich binnen 30 min
von orange nach hellgelb und eine blaue Fluoreszenz (
exc = 366 nm) wurde beobachtet. Die Reaktion wurde nach 2.5 h abgebrochen, das Lösungsmittel entfernt und ein
hellgelber Rückstand erhalten. HPLC-Analyse: (7.5 min, Anfangswert: area
= 2.6 x 104,
Endwert: area = 1.5 x 106) 18; (13.9 min, Anfangswert: area = 1.2 x 106, Endwert: area = 1.4 x 105) 11.
N-Anilino-2,3-diphenyl-4,6-dichloroindol
18:
MS: FD m/z 428 [M]+.
1H
-NMR (270 MHz, CDCl3)
(ppm): 7.34 - 7.10 (m, 13H, 5-H, 11-H, 13-H, Ph-H (10 H)), 6.90 (t, 1H, 12-H), 6.84 (s, 1H, 7-H), 6.58 (s, 1H,
8-H), 6.48 (d, 2H, 10-H, 14-H).
13C-NMR (67.7 MHz, CDCl3)
(ppm): 109.4 (C-7), 113.3 (C-10 und C-14), 115.9 (C-3), 122.1 (C-12), 123.3 (C-5), 127.5 (C-18), 127.9 (C-3a), 128.0 (C-16 und
C-20), 128.7 (C-16 und C-20), 128.9 (C-18), 129.2 (C-4), 129.5 (C-6),
130.2 (C-11 und C-13), 131.2 (C-17 und C-19), 131.6 (C-15), 132.8
(C-17 und C-19), 134.4 (C-15), 138.5 (C-7a), 140.4 (C-2), 147.3 (C-9).
UV/Vis (CH2Cl2)
max [nm]: 307.
5.2.3 Umsetzung von 3,5-Difluorazobenzol mit Diphenylacetylen
5.2.3.1 2-(trans-Stilbenyl)-3,5-difluorazobenzol 12 und 2,3,4-Triphenyl-5,7-difluor-8-(trans-stilbenyl)-2,3-dihydrocinnolin 10b
872 mg (4.0 mmol) 3,5-Difluorazobenzol, 1426 mg (8.0 mmol) Diphenylacetylen und 745 mg (0.88 mmol) CoH3(PPh3)3 in 3 ml Et2O wurden verwendet. Die Farbe der Lösung wechselte binnen 2 min von orange über schwarz nach dunkelrot. Ausbeute nach der Säulenchromatographie: 985 mg eines orangen Öls von 2-(trans-Stilbenyl)-3,5-difluorazobenzol 12 (2.48 mmol, 62 %) und Substratresten, 223 mg (0.39 mmol, 10 %) eines roten Pulvers von 2,3,4-Triphenyl-5,7-difluor-8-(trans-stilbenyl)-2,3-dihydrocinnolin 10b (Umsatzzahl 3.3). Ausbeute nach der präparativen HPLC: 575 mg eines orangen Pulvers von 12.
2-(trans-Stilbenyl)-3,5-difluorazobenzol
12:
MS: FD m/z 396 [M]+.
1H-NMR (400 MHz, CDCl3)
(ppm): 7.59 - 6.90 (m, 18H, 4-H, 6-H, 8-H, 9-H 10-H, 11-H, 12-H, PhC=CHPh (11H)).
13C-NMR (100.4 MHz, CDCl3)
(ppm): 99.4 (dd, 2J(F,F) = 23 Hz, 4J(F,F) = 4 Hz, C-6), 105.9 (t, 2J(F,F) = 26 Hz, C-4), 123.2 (C-8 und C-12),
124.3 (dd, 2J(F,F) = 19 Hz, 4J(F,F) = 4 Hz, C-2), 126.5
(C-16 und C-20), 127.2 (C-18), 127.5 (C-18), 128.1 (C-17 und C-19),
128.4 (C-16 und C-20), 128.5 (C-17 und C-19), 128.9 (C-9 und C-11),
131.6 (C-12), 132.1 (C-15), 132.6 (C-14), 137.2 (C-15), 142.6 (C-13),
152.4 (C-7), 152.5 (C-1), 160.6 (dd, 1J(F,F) = 245 Hz, 3J(F,F)
= 12 Hz, C-5), 162.6 (dd, 1J(F,F) = 246 Hz, 3J(F,F) =
12 Hz, C-3).
UV/Vis (CH2Cl2)
max [nm] (
[M-1 cm-1]): 302 (23400).
HPLC (CH3CN/H2O = 5/1 (v/v), 5ml/min) Retentionszeit [min] (Integrierte Peakfläche): 7.3 (5.2 x 106)
12, 10.1 (8.5 x 104) [H(PhC=CPh)2H].
Elementaranalyse: C26H18F2N2 (396.4)
Berechnet: C: 78.77 % H:
4.58 % N: 7.07 %
Gefunden: C: 79.19 % H: 4.72 % N: 6.78 %
2,3,4-Triphenyl-5,7-difluor-8-(trans-stilbenyl)-2,3-dihydrocinnolin
10b:
MS: FD m/z 574 [M]+.
Elementaranalyse: C40H28F2N2 (574.7)
Berechnet: C: 83.60 % H:
4.91 % N: 4.87 %
Gefunden: C: 82.03 % H: 5.35 % N: 3.15 %
5.2.3.2 Isomerisierung von 2-(trans-Stilbenyl)-3,5-difluorazobenzol
12 zu
N-Anilino-2,3-diphenyl-4,6-difluorindol 19
23.6 mg (5.96
mol) 12, gelöst in 5 ml 1-BuOH und 3.40
l HOAc ([12] = [HOAc] = 1.19 x 10-2 mol/l), wurden für 2.5 h auf 115 °C erhitzt. HPLC-Analyse: (4.3 min, Anfangswert: area = 7.8 x 104, Endwert: area = 9.3 x 105) 19, (7.3 min, Anfangswert: area = 6.2 x 105, Endwert: area = 5.6 x 104) 12.
N-Anilino-2,3-diphenyl-4,6-difluorindol 19:
MS: EI m/z (%): 396 (95) [M]+, 319
(50), [M - Ph]+, 358 (10) [M - 2F]+, 304 (100) [M - NH-Ph]+.
1H
-NMR (400 MHz, CDCl3)
(ppm): 7.35 - 7.14 (m, 12H, 11-H, 13-H, Ph-H (10 H)), 6.89 (t, 1H, 3J(H,H) = 7 Hz, 12-H),
6.85 (dd, 1H, 3J(H,F) = 9 Hz, 4J(H,H) = 2 Hz, 7-H),
6.66 (dt, 1H, 3J(H,F) = 9 Hz, 4J(H,H) = 2 Hz, 5-H), 6.53
(s, 1 H, 8-H), 6.48 (dd, 2 H, 3J(H,H) = 8 Hz, 4J(H,H)
= 1 Hz, 10-H, 14-H).
13C-NMR (100.4 MHz, CDCl3)
(ppm): 92.8 (dd, 2J(F,F) = 26 Hz, 4J(F,F) = 4 Hz, C-7), 97.0 (t, 2J(F,F) = 24 Hz, C-5), 110.5 (dd, 2J(F,F)
= 19 Hz, 4J(F,F) = 2 Hz, C-3a), 112.7 (C-10 und C-14), 113.1 (C-3),
121.4 (C-12), 126.5 (C-18), 127.8 (C-16 und C-20), 128.2 (C-16
und C-20), 128.3 (C-18), 129.5 (C-11 und C-13), 129.6 (C-15), 130.78 (C-17
und C-19), 130.81 (C-17 und C-19), 133.9 (C-15), 138.3 (C-2), 137.8
(t, 2J(F,F) = 12 Hz, C-7a), 146.7 (C-9), 156.5 (dd, 1J(F,F)
= 252 Hz, 3J(F,F) = 14 Hz, C-4), 159.7 (dd, 1J(F,F) =
240 Hz, 3J(F,F) = 12 Hz, C-6).
19F-NMR (376.0 MHz, CDCl3, CFCl3 als externer Standard)
(ppm): -111.3 (C-4-F),
-113.7 (C-6-F).
5.2.4 Umsetzung von 3,3,5,5-Tetramethylazobenzol mit Diphenylacetylen
5.2.4.1 2-(trans-Stilbenyl)-3,3,5,5-tetramethylazobenzol 13 und 2,6-Di(trans-stilbenyl)-3,3,5,5-tetramethylazobenzol 9c
953 mg (4.0 mmol) 3,3,5,5-Tetramethylazobenzol, 1426 mg (8.0 mmol) Diphenylacetylen und 700 mg (0.82 mmol) CoH3(PPh3)3 in 20 ml THF wurden verwendet. Ausbeute nach der Säulenchromatographie: 890 mg eines orangen Öls von 2-(trans-Stilbenyl)-3,3,5,5-tetramethylazobenzol 13 (2.13 mmol, 53 %) und Substratresten, 134 mg (0.22 mmol, 6 %) eines orangen Pulvers von 2,6-Di(trans-stilbenyl)-3,3,5,5-tetramethylazobenzol 9c (Umsatzzahl = 2.9). Ausbeute nach der präparativen HPLC: 100 mg eines orangen Pulvers von 13.
2-(trans-Stilbenyl)-3,3,5,5-tetramethylazobenzol
13:
MS: FD m/z 416 [M]+ und 208 [M]2+.
1H-NMR (270 MHz, CDCl3)
(ppm): 7.35 - 6.87 (m, 16H, 4-H, 6-H, 8-H, 10-H, 12-H, PhC=CHPh (11H)), 2.35 (s, 3H, 21-H), 2.22 (s, 6H, 22-H und 22-H), 2.06 (s,
3H, 21-H).
13C-NMR (67.7 MHz, CDCl3)
(ppm): 19.5 (C-21), 21.2 (C-22 und C-22), 21.3 (C-21), 113.7 (C-6), 120.7 (C-8 und C-12), 126.5 (C-16 und C-20), 126.8 (C-18), 127.0
(C-18), 128.1 (C-17 und C-19), 128.2 (C-17 und C-19), 128.5
(C-16 und C-20), 129.7 (C-14), 132.1 (C-10), 133.7 (C-4), 136.9
(C-3), 137.5 (C-15), 137.7 (C-15), 138.0 (C-5), 138.3 (C-9 und C-11),
138.4 (C-2), 143.4 (C-13), 150.9 (C-1), 153.2 (C-7).
UV/Vis (CH2Cl2)
max [nm] (
[M-1 cm-1]): 306 (11300).
HPLC (CH3CN/H2O = 5/1 (v/v), 5ml/min) Retentionszeit [min] (Integrierte Peakfläche): 10.7 (1.4 x 105)
20, 21.9 (2.8 x 106) 13.
Elementaranalyse: C30H28N2
(416.6)
Berechnet: C: 86.50
% H: 6.77 % N: 6.72 %
Gefunden: C: 84.09 % H: 6.68 % N: 6.29 %
2,6-Di(trans-stilbenyl)-3,3,5,5-tetramethylazobenzol
9c:
MS: FD m/z 595 [M]+.
UV/Vis (CH2Cl2)
max [nm] (
[M-1 cm-1]): 459 (1200), 295 (51300).
Elementaranalyse: C44H38N2 (594.8)
Berechnet: C: 88.85
% H: 6.44 % N: 4.71 %
Gefunden: C: 88.73 % H: 6.57 % N: 4.73 %
5.2.4.2 Isomerisierung von 2-(trans-Stilbenyl)-3,3,5,5-tetramethylazobenzol 13 zu N-3,5-Dimethylanilino-2,3-diphenyl-4,6-dimethylindol 20
63.6 mg (0.15 mmol) 13, gelöst
in 4 ml 1-BuOH und 8.74
l HOAc ([13] = [HOAc] = 3.82 x 10-2 mol/l), wurden für 2 h auf 110° C erhitzt. HPLC-Analyse: (8.2 min, Anfangswert: area = 8.7
x 104,
Endwert: area = 3.5 x 106) 20; (22.2 min, Anfangswert: area = 2.4 x 106, Endwert: area = 8.7 x 104) 13.
N-3,5-Dimethylanilino-2,3-diphenyl-4,6-dimethylindol
20:
MS: FD m/z 416 [M]+.
1H
-NMR (270 MHz, CDCl3)
(ppm): 7.35 - 7.11 (m, 11H, 5-H, Ph-H (10 H)), 6.95 (t, 1H, 12-H), 6.75 (s, 1H, 7-H), 6.53 (s, 1H, 8-H), 6.35
(d, 2H, 10-H, 14-H), 2.37 (s, 3H, 22-H), 2.20 (s, 6H, 23-H und 23-H),
2.14 (s, 3H, 22-H).
13C-NMR (67.7 MHz, CDCl3)
(ppm): 21.1 (C-23), 22.2 (C-22 und C-22), 22.3 (C-23), 108.3 (C-7), 111.1 (C-10 und C-14), 116.3 (C-3), 123.0 (C-12), 123.2 (C-5),
124.4 (C-3a), 125.2 (C-18), 127.2 (C-18), 128.0 (C-6), 128.2 (C-16
und C-20), 128.4 (C-4, C-16 und C-20), 131.2 (C-17 und C-19),
131.7 (C-17 und C-19), 132.6 (C-15), 133.3 (C-15), 137.3 (C-11 und C-13),
137.8 (C-7a), 139.8 (C-2), 148.3 (C-9).
UV/Vis (CH2Cl2)
max [nm]: 304.
5.2.5 Umsetzung von 4,4-Dichlorazobenzol mit Diphenylacetylen
5.2.5.1 2-(4-Chlorphenyl)-3,4-diphenyl-6-chlor-2,3-dihydrocinnolin 15 und 2-(4-Chlorphenyl)-3,4-diphenyl-6-chlor-8-(trans-stilbenyl)-2,3-dihydrocinnolin 10e
1004 mg (4.0 mmol) 4,4-Dichlorazobenzol, 1426 mg (8.0 mmol) Diphenylacetylen und 235 mg (0.28 mmol) CoH3(PPh3)3 in 20 ml THF wurden verwendet. Ausbeute nach der Säulenchromatographie: 614 mg eines roten Öls von 2-(4-chlorphenyl)-3,4-diphenyl-6-chlor-2,3-dihydrocinnolin 15 (1.43 mmol, 36 %) und Substratresten, 132 mg (0.21 mmol, 5 %) 2-(4-Chlorphenyl)-3,4-diphenyl-6-chlor-8-(trans-stilbenyl)-2,3-dihydrocinnolin 10e (TON 5.9). Ausbeute nach der präparativen HPLC: 150 mg 15.
2-(4-Chlorphenyl)-3,4-diphenyl-6-chlor-2,3-dihydrocinnolin
15:
MS: FD m/z 429 [M]+.
1H-NMR (270 MHz, CDCl3)
(ppm): 7.70 - 6.95 (m, 18H, 3-H, 5-H, 6-H, 8-H, 9-H, 11-H, 12-H,
PhC=CHPh (11H)).
13C-NMR (67.7 MHz, CDCl3)
(ppm): 117.6 (C-6), 124.3 (C-8 und C-12), 127.0 (C-16 und C-20),
127.5 (C-18), 128.1 (C-17 und C-19), 128.3 (C-18),128.4 (C-17 und
C-19), 128.5 (C-5), 129.0 (C-3), 129.1 (C-9 und C-11), 129.2 (C-16
und C-20), 130.0 (C-4), 131.7 (C-14), 136.8 (C-15), 137.2 (C-10),
138.4 (C-15), 142.0 (C-2), 143.3 (C-13), 149.0 (C-1), 151.1 (C-7)
UV/Vis (CH2Cl2)
max [nm] (
[M-1 cm-1]): 505 (2200), 309 (22700).
HPLC (CH3CN/H2O = 5/1 (v/v), 5ml/min) Retentionszeit [min] (Integrierte Peakfläche):
17.0 (5.3 x 104)
unbekannt, 19.3 (2.1 x 106) 15, 20.4 (7.2 x 104) unbekannt.
2-(4-Chlorphenyl)-3,4-diphenyl-6-chlor-8-(trans-stilbenyl)-2,3-dihydrocinnolin
10e:
MS: FD m/z 607 [M]+.
UV/Vis (CH2Cl2)
max [nm] (
[M-1 cm-1]): 515 (11400), 289 (44700).
Elementaranalyse: C40H28Cl2N2 (606.7)
Berechnet: C: 79.07
% H: 4.65 % N: 4.61 %
Gefunden: C: 78.59 % H: 4.73 % N: 4.32 %
5.2.5.2 Isomerisierung von 2-(4-Chlorphenyl)-3,4-diphenyl-6-chlor-2,3-dihydro-cinnolin 15 zu N-(4-Chloranilino)-2,3-diphenyl-5-chlorindol 21
74 mg (1.72 x 10-4 mol) 15, gelöst in 3 ml 1-BuOH und 9.85 l HOAc ([15] = [HOAc] = 5.73 x 10-2 mol/l), wurden für 1 h auf 100° C erhitzt. HPLC-Analyse: (8.45 min, Anfangswert: Peakfläche = 1.4 x 105, Endwert: Peakfläche = 7.3 x 105) 21; (19.4 min, Anfangswert: Peakfläche = 6.8 x 105, Endwert: Peakfläche = 4.0 x 104) 15; analysenreines 21 hatte eine Retentionszeit von 8.48 min.
5.2.6 Umsetzung von 4,4-Dimethylazobenzol mit Diphenylacetylen
5.2.6.1 2-(4-Methylphenyl)-3,4-diphenyl-6-methyl-2,3-dihydrocinnolin 16 und 2-(4-Methylphenyl)-3,4-diphenyl-6-methyl-8-(trans-stilbenyl)-2,3-dihydrocinnolin 10f
841 mg (4.0 mmol) 4,4-Dimethylazobenzol, 1426 mg (8.0 mmol) Diphenylacetylen und 350 mg (0.41 mmol) CoH3(PPh3)3 in 20 ml Et2O wurden verwendet. Ausbeute nach der Säulenchromatographie: 430 mg eines orange-roten Öls von 2-(4-Methylphenyl)-3,4-diphenyl-6-methyl-2,3-dihydrocinnolin 16 (1.10 mmol, 28 %) und Substratresten, 240 mg (0.42 mmol, 11 %) eines dunkelroten Pulvers von 2-(4-Methylphenyl)-3,4-diphenyl-6-methyl-8-(trans-stilbenyl)-2,3-dihydrocinnolin 10f (Umsatzzahl = 3.7). Ausbeute nach der präparativen HPLC: 93 mg 16.
2-(4-Methylphenyl)-3,4-diphenyl-6-methyl-2,3-dihydrocinnolin
16:
MS: FD m/z 389 [M]+.
1H-NMR (270 MHz, CDCl3)
(ppm): 7.68 - 6.98 (m, 18H, 3-H, 5-H, 6-H, 8-H, 9-H, 11-H, 12-H,
PhC=CHPh (11H)), 2.32 (s, 3H, 4-CH3), 2.31 (s, 3H, 10-CH3).
13C-NMR (67.7 MHz, CDCl3)
(ppm): 21.4 (C-21, C-21), 116.0 (C-6), 122.8 (C-8 und
C-12), 126.6 (C-18), 127.0 (C-16 und C-20), 127.1 (C-18), 127.9 (C-17
und C-19), 128.1 (C-17 und C-19), 129.2 (C-9 und C-11), 129.4 (C-16
und C-20), 129.5 (C-3 und C-5), 132.0 (C-14), 137.4 (C-15), 140.2
(C-4 und C-10), 140.8 (C-15), 141.4 (C-2), 144.0 (C-13), 148.8 (C-1), 151.1
(C-7).
UV/Vis (CH2Cl2)
max [nm] (
[M-1 cm-1]): 305 (11200), 460 (200).
HPLC (CH3CN/H2O = 5/1 (v/v), 5ml/min) Retentionszeit [min] (Integrierte Peakfläche):
6.8 (2.3 x 104)
22, 13.0 (6.1 x 105) 16.
2-(4-Methylphenyl)-3,4-diphenyl-6-methyl-8-(trans-stilbenyl)-2,3-dihydrocinnolin
10f:
MS: FD m/z 567 [M]+.
UV/Vis (CH2Cl2)
max [nm] (
[M-1 cm-1]): 523 (14000), 292 (52100).
Elementaranalyse: C42H34N2 (566.8)
Berechnet: C: 89.11
% H: 6.05 % N: 4.94 %
Gefunden: C: 87.50 % H: 6.90 % N: 3.30 %
5.2.6.2 Isomerisierung von 2-(4-Methylphenyl)-3,4-diphenyl-6-methyl-2,3-dihy-drocinnolin 16 zu N-(p-Toluidino)-2,3-diphenyl-5-methylindol 22
25 mg (6.43 x 10-5 mol) 16, gelöst in 3 ml 1-BuOH und 3.86 l HOAc ([16] = [HOAc] = 2.14 x 10-2 mol/l), wurden für 1 h auf 100 °C erhitzt. HPLC-Analyse: (5.76 min, Anfangswert: Peakfläche = 1.1 x 105, Endwert: Peakfläche = 1.3 x 106) 22; (11.3 min, Anfangswert: Peakfläche = 8.2 x 105, Endwert: Peakfläche = 2.3 x 104) 16; analysenreines 22 hatte eine Retentionszeit von 5.78 min.
5.2.7 Isomerisierung von 2-(2,4,6-Trimethylphenyl)-3,4-diphenyl-6,8-di-methyl-2,3-dihydrocinnolin 23 zu 2,3-Diphenyl-5,7-dimethylindol 25
220 mg (0.51 mmol) frisch präpartiertes 23 wurden in 20 ml 1-BuOH gelöst und danach 29 l (0.51 mmol) HOAc zugegeben. Die rote Lösung wurde anschließend unter Rühren auf 100 °C erhitzt, ihre Farbe wechselte dabei binnen 5 min nach schwarz. Die Lösung wurde noch eine Stunde gerührt und danach das Lösungsmittel entfernt. Der verbleibende schwarze Rückstand wurde mittels präparativer HPLC gereinigt. Man isoliert 30 mg (0.10 mmol, 20 %) 2,3-Diphenyl-5,7-dimethylindol 25 und 10 mg einer Mischung aus zwei Verbindungen, die nicht vollständig mittels NMR charakterisiert werden konnten, aber das FD-Massenspektrum dieser Fraktion mit seinem Peak bei m/z = 431 [M]+ und die verschiedenen Retentionszeiten (10.4 min vgl. mit 28.2 min für 23) in der analytischen HPLC deuten auf die Bildung des N-Anilinoindols 24 hin.
2,3-Diphenyl-5,7-dimethylindol 25:
MS: EI (70 eV) m/z (%): 298 (100) [M]+, 220 (10) [M - Ph]+, 178 (18) [Ph-C=C-Ph]+; FD m/z 297 [M]+.
1H-NMR (270 MHz, CDCl3)
(ppm): 8.01 (s, br, 1H, N-H), 7.46 - 7.24 (m, 11H, Ph-H and
4-H), 6.90 (s, 1H, 6-H), 2.51 (s, 3H, 7-CH3), 2.42 (s, 3H, 5-CH3).
13C-NMR (67,7 MHz, CDCl3)
(ppm): 17.3 (C-21), 22.2 (C-22), 115.9 (C-3), 117.6 (C-7), 120.5
(C-4), 125.7(C-6), 126.8 (C-18), 128.2 (C-18), 128.9 (C-16 and C-20),
129.2 (C-16 and C-20), 129.3 (C-3a), 129.4 (C-17 and C-19), 130.7
(C-5), 130.9 (C-17 and C-19), 133.7 (C-15), 134.4 (C-15), 134.7 (C-7a),
136.1 (C-2).
Elementaranalyse: C22H19N (297.4)
Berechnet: C: 88.85
% H: 6.44 % N: 4.71 %
Gefunden: C: 87.76 % H: 6.43 % N: 4.48 %
5.3 Katalytische Umsetzungen zwischen Azobenzolderivaten und symmetrisch substituierten internen Alkinen
5.3.1 Umsetzung von 3,5-Dichlorazobenzol mit 4,4-Dimethoxytolan
753 mg (3.0 mmol) 3,5-Dichlorazobenzol, 1430 mg (6.0 mmol) 4,4-Dimethoxytolan und 735 mg (0.86 mmol) CoH3(PPh3)3 in 13 ml THF wurden verwendet. Ausbeute nach der Säulenchromatographie: 553 mg eines orangen Öls von 2-(trans-4,4-Dimethoxystilbenyl)-3,5-dichlorazobenzol 26. (1.13 mmol, 38 %) und Substratresten, 382 mg (0.53 mmol, 17 %) eines orangen Pulvers von 2,6-Di(trans-4,4-dimethoxystilbenyl)-3,5-dichlorazobenzol 27 (Umsatzzahl 1.9). Die Reinigung von 26 mittels präparativer HPLC wurde wegen dessen intermediärer Zersetzung nicht durchgeführt.
2,6-Di(trans-4,4-dimethoxystilbenyl)-3,5-dichlorazobenzol
27:
MS: FD m/z 726 [M]+.
UV/Vis (CH2Cl2)
max [nm] (
[M-1 cm-1]): 510 (1000), 302 (59000).
Elementaranalyse: C44H38Cl2N2O4
(728.2)
Berechnet: C: 72.63
% H: 4.99 % N: 3.85 %
Gefunden: C: 72.77 % H: 5.22 % N: 3.84 %
5.3.2 Umsetzung von 3,5-Dichlorazobenzol mit Bis(pentafluorphenyl)-acetylen (Decafluortolan)
502 mg (2.0 mmol) 3,5-Dichlorazobenzol, 1432 (4.0 mmol) Bis(penta-fluorphenyl)acetylen und 955 mg (1.13 mmol) CoH3(PPh3)3 in 12 ml THF wurden verwendet. Ausbeute nach der Säulenchromatographie (Petrolether/THF = 20/1 (v/v) über CH2Cl2 bis CH2Cl2/Et2O = 1/1 (v/v)): 1267 mg einer Mischung von drei verschiedenen Produkten. HPLC (CH3CN/H2O = 5/1 (v/v), 5ml/min) Retentionszeit [min] (integrierte Peakfläche): 22.6 (1.3 x 106) 28, 26.2 (1.0 x 106) 29, 41.4 (1.2 x 107) 30. Ausbeute nach der präparativen HPLC: 1. Fraktion: 50 mg (0.08 mmol, 4 %); 2. Fraktion: 72 mg (0.12 mmol, 6 %); 3. Fraktion: 778 mg (0.81 mmol, 40 %); jeweils orange Pulver (Umsatzzahl 0.9). HPLC (CH3CN/H2O = 5/1 (v/v), 5ml/min) Retentionszeit [min] (integrierte Peakfläche): 1. Fraktion: 22.6 (1.0 x 106) 28, 26.2 (3.9 x 104) 29 (Verhältnis 28/29 = 25/1); 2. Fraktion: 22.6 (1.3 x 105) 28, 26.2 (9.0 x 105) 29 (Verhältnis 28/29 = 1/7); 3. Fraktion: 41.4 (7.2 x 106) 30.
2-(cis-Decafluorstilbenyl)-3,5-dichlorazobenzol
28:
MS: FD m/z 608 [M]+.
UV/Vis (CH2Cl2)
max [nm] (
[M-1 cm-1]): 457 (900), 328 (26000);
2-(trans-Decafluorstilbenyl)-3,5-dichlorazobenzol
29:
MS: FD m/z 608 [M]+.
UV/Vis (CH2Cl2)
max [nm] (
[M-1 cm-1]): 459 (600), 327 (28000).
2,6-Di(trans-decafluorstilbenyl)-3,5-dichlorazobenzol
30:
MS: FD m/z 966 [M]+.
UV/Vis (CH2Cl2)
max [nm] (
[M-1 cm-1]): 476 (1000), 272 (48000).
Elementaranalyse: C40H8Cl2F20N2
(966.0)
Berechnet: C: 49.66
% H: 0.83 % N: 2.90 %
Gefunden: C: 49.82 % H: 0.61 % N: 2.86 %
5.3.3 Umsetzung von 4,4-Dichlorazobenzol mit Bis(pentafluorphenyl)-acetylen (Decafluortolan)
502 mg (2.0 mmol) 4,4-Dichlorazobenzol, 1432 (4.0 mmol) Bis(pentafluorphenyl)acetylen und 580 mg (0.68 mmol) CoH3(PPh3)3 in 13 ml THF wurden verwendet. Die Bildung eines 1:1-Addukts konnte weder mit DC noch mit FD-MS detektiert werden. Ausbeute nach der Säulenchromatographie (Petrolether/Et2O = 10/1 (v/v)): 1242 mg (1.28 mmol, 64 %) eines dunkelroten Pulvers von 2-(4-Chlorphenyl)-3,4-bis(pentafluorphenyl)-8-(decafluorstilbenyl)-2,3-dihydrocinnolin 31 (Umsatzzahl 1.9).
2-(4-Chlorphenyl)-3,4-bis(pentafluorophenyl)-8-(decafluorstilbenyl)-2,3-dihydro-cinnolin
31:
MS: FD m/z 966 [M]+.
UV/Vis (CH2Cl2)
max [nm] (
[M-1 cm-1]): 523 (8700), 240 (38000).
Elementaranalyse: C40H8Cl2F20N2
(966.0)
Berechnet: C: 49.66
% H: 0.83 % N: 2.90 %
Gefunden: C: 50.28 % H: 0.76 % N: 2.38 %
5.4 Umsetzung von Azobenzolderivaten mit unsymmetrisch substituierten internen Alkinen
5.4.1 Umsetzung von 3,3,5,5-Tetramethylazobenzol mit 4-Methoxytolan
715 mg (3.0 mmol) 3,3,5,5-Tetramethylazobenzol, 1250 mg (6.0 mmol) 4-Methoxytolan und 585 mg (0.69 mmol) CoH3(PPh3)3 in 7 ml THF wurden verwendet. Ausbeute nach der Säulenchromatographie: 451 mg eines orangen Öls von 34/35 (1.01 mmol, 34 %) und Substratresten, 50 mg (0.08 mmol, 3 %) eines orangen Pulvers von 2,6-Di(4-methoxystilbenyl)-3,3,5,5-tetramethylazobenzol 36 (Umsatzzahl 1.5). Ausbeute nach der präparativen HPLC: 1. Fraktion: 160 mg 34/35; 2. Fraktion: 215 mg 34/35, jeweils als oranges Öl.
2-(trans-4-Methoxystilbenyl-2-yl)-3,3,5,5-tetramethylazobenzol
35:
MS: FD m/z 446 [M]+.
1H-NMR (270 MHz, CDCl3)
(ppm): 7.40 (s, 1H, 10-H), 7.37 - 7.15 (m, 8H, 8-H, 12-H, 14-H,
16-H to 20-H), 7.12 (s, 1H, 6-H), 6.95 (s, 1H, 4-H), 6.91 (d, 2H, 17-H
und 19-H), 6.62 (d, 2H, 16-H und 20-H), 3.65 (s, 3H, 23-O-CH3),
2.41 (s, 3H, 21-CH3), 2.27 (s, 6H, 22-CH3, 22-CH3),
2.12 (s, 3H, 21-CH3).
13C-NMR (67.7 MHz, CDCl3)
(ppm): 20.1 (C-21), 21.8 (C-22 und C-22), 22.0 (C-21),
55.7 (C-23), 114.2 (C-17 und C-19), 114.3 (C-6), 121.5 (C-8
und C-12), 127.1 (C-16 und C-20), 127.4 (C-18), 128.9 (C-17 und C-19), 129.8
(C-14), 130.5 (C-16 und C-20), 131.2 (C-15), 132.8 (C-10),
134.4 (C-4), 137.0 (C-3), 137.8 (C-5), 138.4 (C-15), 138.6 (C-2), 139.0 (C-9
und C-11), 144.3 (C-13), 151.7 (C-1), 153.9 (C-7), 159.1 (C-18).
Die entsprechenden 1H-NMR und 13C-NMR-Daten
von 2-(trans-4-Methoxystilbenyl-1-yl)-3,3,5,5-tetramethylazobenzol
34 unterscheiden in ihren chemischen Verschiebungen von den NMR-Daten
von 35 nur um maximal 0.2 ppm. Auf eine detaillierte Auflistung wird
deshalb verzichtet.
UV/Vis (CH2Cl2)
max [nm] (
[M-1 cm-1]): 459 (700), 309 (18000).
HPLC (CH3CN/H2O = 5/1 (v/v), 5ml/min) Retentionszeit [min] (integrierte Peakfläche):
nach der Säulenchromatographie: 14.7 (2.2 x 106) 34, 15.4 (4.5 x 106) 35 (Verhältnis
34/35 = 1/2). Nach der präparativen HPLC: 1. Fraktion: 14.7
(2.2 x 106)
34, 15.4 (1.4 x 106) 35 (Verhältnis 34/35 = 3/2); 2. Fraktion:
14.7 (7.4 x 105)
34, 15.4 (4.4 x 106) 35 (Verhältnis 34/35 = 1/6). Aus der 2. Fraktion
konnten aus CH2Cl2/MeOH = 1/2 bei -20 °C Einkristalle
von 35 erhalten werden.
2,6-Di(4-methoxystilbenyl)-3,3,5,5-tetramethylazobenzol
36:
MS: FD m/z 655 [M]+.
UV/Vis (CH2Cl2)
max [nm] (
[M-1 cm-1]): 461 (2300), 302 (59000).
Elementaranalyse: C46H42N2O2 (656.3)
Berechnet: C: 84.37
% H: 6.46 % N: 4.28 %
Gefunden: C: 84.06 % H: 6.64 % N: 4.26 %
5.4.2 Umsetzung von 3,5-Dichlorazobenzol mit 4-Methyltolan
502 mg (2.0 mmol) 3,5-Dichlorazobenzol, 768 (4.0 mmol) 4-Methyltolan und 175 mg (0.21 mmol) CoH3(PPh3)3 in 20 ml THF wurden verwendet. Ausbeute nach der Säulenchromatographie: 261 mg eines orangen Öls von 3,5-Dichlor-2-(4-methylstilbenyl)-azobenzol 37 (0.59 mmol, 30 %) und Substratresten, 230 mg (0.36 mmol, 18 %) eines orangen Pulvers von 2,6-Di(4-methylstilbenyl)-3,5-dichlorazobenzol 38 (Umsatzzahl 4.5). Die Reinigung des Isomerengemisches von 37 mittels präparativer HPLC wurde aufgrund der aus der kleinen Substratmenge resultierenden geringen Ausbeute nicht durchgeführt. Zudem konnte mittels analytischer HPLC keine Aufspaltung der beiden isomeren 1:1-Addukte 37 detektiert werden.
2,6-Di(4-methylstilbenyl)-3,5-dichlorazobenzol
38
MS: FD m/z 635 [M]+.
UV/Vis (CH2Cl2)
max [nm] (
[M-1 cm-1]): 501 (1000), 292 (51000).
Elementaranalyse: C42H34Cl2N2
(634.2)
Berechnet: C: 79.36
% H: 5.07 % N: 4.41 %
Gefunden: C: 79.23 % H: 5.06 % N: 4.05 %
5.4.3 Umsetzung von Azobenzol und 4-Methyltolan
546 mg (3.0 mmol) Azobenzol, 1152 mg (6.0
mmol) 4-Methyltolan und 355 mg (0.42 mmol) CoH3(PPh3)3 in 4 ml Et2O wurden verwendet. 11.5
l (0.20 mmol) HOAc wurden vor der Einbringung des Katalysators
zugegeben. Die Farbe der Lösung änderte sich dabei binnen 5 min von
orange über schwarz nach dunkelrot. Durch die Zugabe von HOAc als Co-Katalysator
konnte die Umsetzung der Substrate auf ca. 90 % erhöht und die Reaktionszeit
auf 2 h verkürzt werden, wobei die Ausbeute auf Werte anstieg, die normalerweise
nur in Umsetzungen mit unsubstituiertem Tolan erhalten werden. Ausbeute nach
der Säulenchromatographie: 136 mg eines roten Öls von 2,3/4-Diphenyl-4/3-p-tolyl-2,3-dihydrocinnolin
39 (0.36 mmol, 12 %) und Substratresten, 647 mg (1.14 mmol, 38 %) eines
dunkelroten Pulvers von 2,3/4-Diphenyl-4/3-p-tolyl-8-(trans-4-methylstilbenyl)-2,3-dihydrocinnolin
40 (Umsatzzahl 3.6). Die Reinigung von 39 mittels präparativer
HPLC wurde nicht durchgeführt, weil durch die Zugabe von HOAc als Co-Katalysator
der Anteil der 1:1-Addukte 39 vgl. mit den 2:1-Addukten 40 stark
zurückging. Zudem konnte analog zu Abschnitt 5.4.2 keine Aufspaltung der
isomeren 1:1-Addukte mittels analytischer HPLC detektiert werden.
2,3/4-Diphenyl-4/3-p-tolyl-8-(trans-4-methylstilbenyl)-2,3-dihydrocinnolin
40:
MS: FD m/z 566 [M]+.
UV/Vis (CH2Cl2)
max [nm] (
[M-1 cm-1]): 512 (10000), 288 (43000).
Elementaranalyse: C42H34N2
(566.8)
Berechnet: C: 89.01
% H: 6.05 % N: 4.94 %
Gefunden: C: 88.25 % H: 6.34 % N: 4.22 %
5.5 Mechanistische Untersuchungen
5.5.1 Versuche zur Aufklärung des Katalysemechanismus
5.5.1.1 Beweis für die Abspaltung von molekularem Wasserstoff
426 mg (2.34 mmol) Azobenzol und 834 mg (4.68 mmol) Diphenylacetylen wurden in 25 ml Et2O gelöst und bei RT binnen 2 min unter Rühren zu 1.985 g (2.34 mmol) pulvrigem CoH3(PPh3)3 getropft. Die Farbe der Lösung wechselte von orange nach schwarz. Nach 20 min wurde die Reaktion abgebrochen und die Gasphase mittels EI-MS im Bereich von 0.6 bis 4.0 Masseneinheiten mit einem Massenspektrometer analysiert, welches für diese Messung vier Tage lang ausgeheizt wurde, um eventuelle Memory-Effekte ausschliessen zu können. Die Intensität des H2-Peaks war 10-fach höher als in der Blindprobe.
MS: EI (70 eV) m/z (%): Nullmessung: 2.0 (5) [H2]+, 1.0 (2) [H]+; Probe: 2.0 (50) [H2]+, 1.0 (14) [H]+.
5.5.1.2 Reaktion von CoH3(PPh3)3 mit Diphenylacetylen in Abwesenheit von Azobenzol
372 mg (2.08 mmol) Diphenylacetylen wurden in 20 ml THF gelöst und bei RT binnen 2 min unter Rühren zu 885 mg (1.04 mmol) pulvrigem CoH3(PPh3)3 getropft. Die Lösung verfärbte sich schwarz. Nach 30 min wurde die Reaktion abgebrochen. Die Bildung des linearen Tetramers von Diphenylacetylen (Octaphenyloctatetraen) mit m/z = 714, des linearen Trimers (Hexaphenylhexatrien) mit m/z = 536, des cyclischen (Tetraphenylcyclobutadien) bzw. linearen (Tetraphenylbutadien) Dimers mit m/z = 356 bzw. 358 sowie Stilben mit m/z = 180 konnte mittels EI-MS beobachtet werden. Dagegen konnte Diphenylacetylen mit m/z = 178 nur noch in geringen Spuren detektiert werden, d. h. der zweifache Überschuss von Tolan bzgl. CoH3(PPh3)3 wurde nahezu quantitativ innerhalb von 30 min nach dem Zutropfen des Diphenylacetylens umgesetzt.
MS: EI (70 eV) m/z (%): 714 (3) [H(PhC=CPh)4H]+, 536 (6) [H(PhC=CPh)3H]+, 358 (13) [H(PhC=CPh)2H]+, 356 (12) [cyclo-(PhC=CPh)2]+, 278 (22) [O=PPh3]+, 262 (100) [PPh3]+, 180 (10) [PhHC=CHPh]+, 178 (1) [PhCCPh]+.
5.5.1.3 Reaktion von CoH3(PPh3)3 mit Azobenzol in Abwesenheit von Diphenylacetylen
223 mg (1.23 mmol) Azobenzol wurden in 20 ml THF gelöst und bei RT binnen 2 min unter Rühren zu 1.040 g (1.23 mmol) pulvrigem CoH3(PPh3)3 getropft. Die Farbe der Lösung wechselte nach schwarz. Die Reaktion wurde nach 1 h abgebrochen. Dabei konnte kein orthometallierter Azobenzolkomplex detektiert werden. Stattdessen wurde die Bildung des Phosphazens Ph3P=NPh beobachtet.
MS: EI (70 eV) m/z (%): 353 (18) [Ph3P=NPh]+, 278 (4) [O=PPh3]+, 262 (100) [PPh3]+, 184 (2) [PhHN=NHPh]+, 182 (1) [PhN=NPh]+.
5.5.1.4 Reaktion von CoH3(PPh3)3 mit 1) 4-Methoxytolan und 2) 3,3,5,5-Tetramethylazobenzol
400 mg (1.92 mmol) 4-Methoxytolan wurden in 10 ml Et2O gelöst und bei RT binnen 2 min unter Rühren zu 815 mg (0.96 mmol) pulvrigem CoH3(PPh3)3 getropft. Die grüne Farbe des suspendierten Katalysators wechselte binnen 2 min nach rotbraun. Nach 40 min wurde die Reaktion abgebrochen und die Lösung sofort mittels FD-MS analysiert. Dabei wurde die aus Abschnitt 5.5.1.2 bekannte Bildung von Oligomeren des Alkins beobachtet.
MS: FD m/z (%): 626 (10) [H(PhC=CC6H4OCH3)3H]+, 418 (18) [H(PhC=CC6H4OCH3)2H]+, 416 (12) [cyclo-(PhC=CC6H4OCH3)2]+,
278 (23) [O=PPh3]+,
262 (100) [PPh3]+, 210 (70) [PhHC=CHC6H4OCH3]+, 208 (1) [PhCCC6H4OCH3]+.
Sofort nach der ersten MS-Analyse wurden 229 mg (0.96
mmol) festes 3,3,5,5-Tetramethylazobenzol unter Rühren zugegeben.
30 Min später wurde eine zweite massenspektroskopische Untersuchung der
Lösung vorgenommen. Zusätzlich zu den oben beschriebenen Peaks wurde
das MS-Signal von unumgesetztem 3,3,5,5-Tetramethylazobenzol bei
m/z = 238 beobachtet, eine Bildung der erwarteten 1:1- bzw. 2:1-Addukte 34/35
bzw. 36 konnte nicht detektiert werden.
5.5.1.5 Reaktion von CoH3(PPh3)3 mit 1) 3,3,5,5-Tetramethylazobenzol und 2) 4-Methoxytolan
Zeitgleich zu dem in Abschnitt 5.5.1.4 beschriebenen Experiment wurden 150 mg (0.63 mmol) 3,3,5,5-Tetramethylazobenzol in 10 ml Et2O gelöst und bei RT binnen 2 min unter Rühren zu 535 mg (0.63 mmol) pulvrigem CoH3(PPh3)3 getropft. Der Katalysator wurde mit grüner Farbe suspendiert und die orange Lösung verfärbte sich innerhallb von 15 min nach schwarz. Nach 40 min wurde die Reaktion abgebrochen und die Lösung mittels FD-MS untersucht. Dabei wurde neben unumgesetztem Edukt die Bildung des Phosphazens Ph3P=NC6H3(CH3)2 detektiert, jedoch kein orthometallierter Azobenzolkomplex.
MS: FD m/z (%): 381 (18) [Ph3P=NC6H3(CH3)2]+,
278 (22) [O=PPh3]+,
262 (100) [PPh3]+, 238 (95) [3,3,5,5-Tetramethylazobenzol]+.
Sofort nach der ersten MS-Charakterisierung wurden 262
mg (1.26 mmol) festes 4-Methoxytolan unter Rühren zugegeben. Nach 30 min
wurde eine zweite FD-massenspektroskopische Untersuchung der Lösung vorgenommen.
Bei dieser Reihenfolge der Eduktzugabe konnte die Bildung der erwarteten 1:1-
bzw. 2:1-Addukte 34/35 bzw. 36 beobachtet werden. Als weitere
Reaktionsprodukte wurden die Oligomere des 4-Methoxytolans detektiert.
MS: FD m/z (%): 654 (5) [36]+, 626 (3) [H(PhC=CC6H4OCH3)3H]+, 446 (2) [34/35]+, 418 (4) [H(PhC=CC6H4OCH3)2H]+, 416 (2) [cyclo-(PhC=CC6H4OCH3)2]+,
278 (6) [O=PPh3]+, 262 (60) [PPh3]+, 238 (32) [3,3,5,5-Tetramethylazobenzol]+, 210 (8) [PhHC=CHC6H4OCH3]+, 208 (100) [PhCCC6H4OCH3]+.
5.5.2 Kinetische Untersuchungen an 14
Für die Messung der Anfangsreaktionsgeschwindigketi
als Funktion der Substratkonzentration wurde die folgende Standardprozedur angewandt:
zu 9.5 ml einer Lösung von HOAc in 1-BuOH in einem auf 80.0 0.1 °C
thermostatisierten Ölbad wurden 2.5 mg (6.94 x 10-6 mol) 2,3,4-Triphenyl-2,3-dihydrocinnolin
14, gelöst in 500 l 1-BuOH, gegeben. Nach 15, 30, 45, 60, 90 und
120 min wurden Proben à 500
l
entnommen, zur Trockne abgezogen und in 500
l CH3CN aufgenommen. Die Konzentration an N-Anilino-2,3-diphenylindol
7, die im folgenden als dimensionslose Zahl mit der Einheit 10-4
mol/l angegeben wird, wurde anhand einer Eichgerade ermittelt. Die Reproduzierbarkeit
der Ergebnisse betrug
10%.
5.5.2.2 Anfangsgeschwindigkeit als Funktion der HOAc Konzentration
[HOAc] = 1.73 x 10-4 mol/l (Molverhältnis HOAc/14 = 0.25): 0.50; 0.60; 0.87; 1.10; 1.40 und 1.75; d[P]/dt = 1.90 x 10-8 mol/l s. [HOAc] = 3.47 x 10-4 mol/l (0.50): 0.55; 0.82; 1.13; 1.40; 1.90 und 2.30; d[P]/dt = 2.88 x 10-8 mol/l s. [HOAc] = 6.94 x 10-4 mol/l (1.0): 0.80; 1.12; 1.45; 1.95; 2.70 und 3.40; d[P]/dt = 4.25 x 10-8 mol/l s. [HOAc] = 1.04 x 10-3 mol/l (1.5): 0.90; 1.45; 2.10; 2.55; 3.40 und 4.05; d[P]/dt = 5.83 x 10-8 mol/l s. [HOAc] = 1.39 x 10-3 mol/l (2.0): 1.10; 1.70; 2.45; 2.85; 4.00 und 5.10; d[P]/dt = 6.47 x 10-8 mol/l s. [HOAc] = 5.00 x 10-3 mol/l (7.20): 2.30; 3.60; 4.95; 5.56; 6.73; vollständige Isomerisierung; d[P]/dt = 1.50 x 10-7 mol/l s. [HOAc] = 1.00 x 10-2 mol/l (14.40): 5.18; 5.29; 6.11; 6.73; vollständige Isomerisierung; d[P]/dt = 2.38 x 10-7 mol/l s. [HOAc] = 5.00 x 10-2 mol/l (72.05): 5.02; 6.38; 7.25; vollständige Isomerisierung; d[P]/dt = 6.45 x 10-7 mol/l s.
5.5.2.3 Anfangsgeschwindigkeit als Funktion der Konzentration von 14
[HOAc] = 6.94 x 10-4 mol/l für alle fünf Messungen; 14 = 3.47 x 10-4 mol/l (Molverhältnis 14/HOAc = 0.50): 0.51; 0.82; 1.14; 1.43; 1.92 und 2.43; d[P]/dt = 3.54 x 10-8 mol/l s. 14 = 4.86 x 10-4 mol/l (0.70): 0.65; 1.09; 1.44; 1.89; 2.53 und 3.27; d[P]/dt = 4.52 x 10-8 mol/l s. 14 = 6.94 x 10-4 mol/l (1.00): 0.85; 1.25; 1.95; 2.50; 3.20 und 4.35; d[P]/dt = 6.12 x 10-8 mol/l s. 14 = 1.04 x 10-3 mol/l (1.50): 1.32; 2.21; 3.12; 3.85; 5.22 und 6.52; d[P]/dt = 9.52 x 10-8 mol/l s. 14 = 1.39 x 10-3 mol/l (2.00): 1.40; 2.65; 3.65; 4.87; 5.75 und 8.20; d[P]/dt = 1.28 x 10-7 mol/l s.
5.5.2.4 Temperaturabhängigkeit in Gegenwart von HOAc
[14] = [HOAc] = 6.94 x 10-4 mol/l für alle
fünf Messungen; 343 K: 0.50; 1.02; 1.30; 1.60; 2.25 und 2.80; d[P]/dt =
3.33 x 10-8
mol/l s; aus Gl. 1 und den oben angegebenen Konzentrationen, berechnet sich
die Geschwindigkeitskonstante k = 3.8 x 10-3 (mol/l)-0.6 s-1. 348 K: 0.65; 1.60; 1.75; 2.25;
2.85 und 3.67; d[P]/dt = 4.56 x 10-8 mol/l s; k = 5.2 x 10-3 (mol/l)-0.6 s-1. 353 K: 0.71; 1.40; 1.98; 2.52; 3.50 und 4.22; d[P]/dt = 6.02
x 10-8
mol/l s; k = 7.0 x 10-3 (mol/l)-0.6 s-1. 358 K: 1.05; 1.97; 2.65; 3.40; 4.55 und 5.50; d[P]/dt = 7.92
x 10-8
mol/l s; k = 9.0 x 10-3 (mol/l)-0.6 s-1. 363 K: 1.20; 2.22; 3.12; 3.90; 5.60 und 6.30; d[P]/dt = 9.78
x 10-8
mol/l s; k = 1.1 x 10-2 (mol/l)-0.6
s-1.
5.5.2.5 Temperaturabhängigkeit in Abwesenheit von HOAc
[14] = 6.94 x 10-4 mol/l für alle fünf Messungen; 343 K: 0.37; 0.33; 0.46; 0.56; 0.68 und 0.83; d[P]/dt = 7.93 x 10-9 mol/l s; k = 1.1 x 10-5 s-1. 348 K: 0.41; 0.50; 0.53; 0.67; 0.92 und 1.12; d[P]/dt = 1.17 x 10-8 mol/l s; k = 1.7 x 10-5 s-1. 353 K: 0.86; 0.97; 1.09; 1.21; 1.56 und 1.60; d[P]/dt = 1.36 x 10-8 mol/l s; k = 2.0 x 10-5 s-1. 358 K: 0.77; 0.96; 0.98; 1.46; 1.68 und 2.18; d[P]/dt = 1.97 x 10-8 mol/l s; k = 2.8 x 10-5 s-1. 363 K: 0.42; 0.71; 0.87; 1.02; 1.40 und 1.91; d[P]/dt = 2.22 x 10-8 mol/l s; k = 3.2 x 10-5 s-1.
5.5.2.6 Anfangsgeschwindigkeit als Funktion von verschiedenen Additiven
[HOAc] = [NaOAc] = 6.94 x 10-4 mol/l (Molverhältnis Additiv/14 = 1.0): 1.46; 1.94; 2.26; 2.69; 3.67 und 4.42; d[P]/dt = 4.77 x 10-8 mol/l s. [2,2,6,6-Tetramethylpiperidin] = 6.94 x 10-2 mol/l (100.0): 0.34; 0.74; 0.88; 1.12; 1.35 und 1.50; d[P]/dt = 1.74 x 10-8 mol/l s.
5.5.3 Einfluß von organischen Säuren
Die gewählte Standardansatzgröße
belief sich auf 182 mg (1.0 mmol) Azobenzol und 356 mg (2.0 mmol) Diphenylacetylen,
die in 3 ml Et2O gelöst wurden.
Dann wurden 8.59
l (0.15 mmol) HOAc und 300 mg (0.35 mmol) CoH3(PPh3)3
zugegeben ([HOAc] = 5.0 x 10-2 mol/l). Die Farbe der Lösung
wechselte binnen 2 min von orange über schwarz nach dunkelrot. Ein nach
zweistündigem Rühren der Lösung angefertigtes Dünnschichtchromatogramm
(Al2O3, Petrolether/THF = 20/1 (v/v)) zeigte die vollständige
Umsetzung der Substrate zu 10d an. Die dunkelrote Lösung wurde über
eine mit 10 cm Al2O3 gefüllte Fritte (Petrolether/THF
= 10/1 (v/v)) chromatographiert. Dabei konnten nicht einmal Spuren einer gelben
(Azobenzol) bzw. orangen (1:1-Addukt 14) Fraktion beobachtet werden.
Nach dem Entfernen des Lösungsmittels verblieb als Rückstand ein dunkelrotes
Öl von 10d.
MS: FD m/z: 537 [M]+.
Wurden dagegen 5.72
l (0.10 mmol) HOAc und 540 mg (0.64 mmol) CoH3(PPh3)3
zugegeben ([HOAc] = 3.3 x 10-2 mol/l), zeigte das nach 2 h angefertigte
DC eine gelbe (Azobenzol), eine orange (14) und eine rote Fraktion (10d),
die Umsetzung der Substrate war jedoch qualitativ besser vgl. mit der Zugabe
von 11.45
l (0.20 mmol) HOAc
und 360 mg (0.42 mmol) CoH3(PPh3)3 ([HOAc]
= 6.7 x 10-2 mol/l), einem Experiment, das gleichzeitig mit dem obigem
gestartet wurde.
Bei der Zugabe von 57.2
l (1.0 mmol) HOAc und 260 mg (0.31 mmol) CoH3(PPh3)3
([HOAc] = 0.33 mol/l) wird dagegen der Katalysator suspendiert und desaktiviert,
eine Umsetzung der Substrate konnte jedoch laut DC nicht beobachtet werden.
Wenn 11.48
l
(0.15 mmol) Trifluoressigsäure und 300 mg (0.35 mmol) CoH3(PPh3)3
([CF3COOH] = 5.0 x 10 -2 mol/l) zugegeben werden, beobachtet
man nach 2 h mittels DC eine Mischung aus Azobenzol, 14 und 10d.
Zusätzlich fällt ein grüner Rückstand von desaktiviertem
Katalysator aus. Eine Verbesserung vgl. mit der nicht säurekatalysierten
Umsetzung der Substrate (Abschnitt 5.2.1) konnte nicht festgestellt werden.
Zeitgleich mit dem gerade beschriebenen Experiment
wurde eine Reaktion mit 28.5 mg (0.15 mmol) p-Toluolsulfonsäure
als Additiv und 525 mg (0.62 mol) CoH3(PPh3)3
[p-CH3C6H4SO3H] = 5.0 x 10-2
mol/l) gestartet. Nach zweistündigem Rühren der Lösung wurde
eine Mischung aus Azobenzol, 14 und 10d mittels DC beobachtet.
Das Ausfallen von desaktiviertem Katalysator konnte dagegen nicht festgestellt
werden. Trotz der Säurezugabe wurde keine merkliche Verbesserung der Reaktivität
und Selektivität der Produktbildung vgl. mit der nicht säurekatalysierten
Reaktion der Substrate (Abschnitt 5.2.1) offensichtlich.
5.6 Röntgenstrukturanalysen
Die Röntgenstrukturanalysen wurden an Einkristallen
auf einem automatischen Vierkreisdiffraktometer (Siemens P4) unter Verwendung
von Mo-K
Strahlung
(
= 71.073 pm) mit Graphitmonochromator
durchgeführt. Die Strukturlösungen erfolgten durch direkte Methoden
(Siemens SHELXL-93). Die Nichtwasserstoffatome wurden anisotrop verfeinert,
die Lagen der Phenylwasserstoffatome für ideale Geometrie berechnet und
während der Verfeinerung festgehalten. Die Wasserstoffatome der Methylgruppen
wurden für ideale Tetraeder berechnet und während der Verfeinerung
um ihr zentrales Kohlenstoffsatom gedreht. Isotrope Wasserstoffatome wurden
mit einem gemeinsamen Temperaturfaktor verfeinert. Die Tabelle 5.1 enthält
weitere kristallographische Daten sowie Angaben zur Strukturbestimmung, die
Tabellen 5.2 und 5.3 enthalten ausgewählte Bindungsabstände und -winkel
von 28 und 30. Tabelle 5.4 gibt die Atomkoordinaten und die isotropen
thermischen Auslenkungsparameter wieder.
5.6.1 Allgemeine Angaben zu den Röntgenstrukturanalysen
Verbindung |
11 |
12 |
10d |
Summenformel |
C26H18Cl2N2 |
C26H18F2N2 |
C40H30N2 |
Molmasse |
429.32 |
396.42 |
538.69 |
Kristallsystem |
triklin |
triklin |
monoklin |
Raumgruppe |
P |
P |
P 21/c |
Wellenlänge
|
71.073 pm |
71.073 pm |
71.073 pm |
a [pm] |
876.5(3) |
789.7(10) |
1285.0(4) |
b [pm] |
1071.4(4) |
1124.2(10) |
1945.6(8) |
c [pm] |
1267.3(3) |
1236.9(10) |
1181.2(4) |
|
66.67(2) |
69.96(1) |
90.0 |
|
81.79(3) |
82.03(1) |
94.24(3) |
|
76.54(3) |
79.26(1) |
90.0 |
Zellvolumen [nm3] |
1.061(6) |
1.010(2) |
2.945(2) |
Z |
2 |
2 |
4 |
µ [mm-1] |
0.32 |
0.090 |
|
dber [g/cm3] |
1.344 |
1.303 |
1.215 |
Meßtemperatur [K] |
200(2) |
200(2) |
293(2) |
Kristallgröße [mm] |
0.70 x 0.40 x
|
0.70 x 0.30 x
|
0.70 x 0.50 x
|
Farbe |
rot |
orange |
rot |
2 |
4 - 54 |
4.3 - 54.0 |
3.0 - 54.0 |
Scangeschwindigkeit [°/min] |
3 - 30 |
3 - 30 |
3 - 29.3 |
Gemessene Reflexe |
5684 |
5301 |
10401 |
Unabhängige Reflexe |
4672 |
4332 |
6440 |
Beobachtete Reflexe
|
2819 |
1616 |
1804 |
Strukturlösung |
Direktmethode76 |
Direktmethode |
Direktmethode |
Strukturverfeinerung |
Vollmatrix least-squares an F2 77 |
Vollmatrix least-squares an F2 |
Vollmatrix least-squares an F2 |
Verfeinerte Parameter |
343 |
344 |
379 |
R1 [F0
|
0.045 |
0.0478 |
0.056 |
wR2 [Sämtliche Daten] |
0.114 |
0.1177 |
0.1653 |
Verbindung |
27 |
28 |
30 |
Summenformel |
C44H38Cl2N2O4 |
C26H8Cl2F10N2 |
C40H8Cl2F20N2 |
Molmasse |
728.22 |
609.24 |
967.38 |
Kristallsystem |
triklin |
monoklin |
triklin |
Raumgruppe |
P |
P 21/n |
P |
Wellenlänge
|
71.073 pm |
71.073 pm |
71.073 pm |
a [pm] |
992.6(4) |
1571.8(3) |
1010.8(2) |
b [pm] |
1325.3(4) |
1074.0(2) |
1096.3(2) |
c [pm] |
1462.0(8) |
1586.2(3) |
1628.6(3) |
|
92.48(4) |
90.0 |
90.02(1) |
|
100.59(3) |
118.50(1) |
97.67(1) |
|
103.95(2) |
90.0 |
97.19(1) |
Zellvolumen [nm3] |
1.827(1) |
2.353(1) |
1.774(1) |
Z |
2 |
4 |
2 |
µ [mm-1] |
0.225 |
0.376 |
0.326 |
dber [g/cm3] |
1.323 |
1.720 |
1.811 |
Meßtemperatur [K] |
200(2) |
200(2) |
200(2) |
Kristallgröße [mm] |
0.60 x 0.40 x
|
0.80 x 0.60 x
|
0.40 x 0.40 x
|
Farbe |
orange |
orange |
orange |
2 |
4 - 50 |
4.7 - 54.1 |
4.3 - 54.0 |
Scangeschwindigkeit [°/min] |
3 - 30 |
6 - 60 |
3 - 30 |
Gemessene Reflexe |
9837 |
6331 |
9048 |
Unabhängige Reflexe |
6420 |
5150 |
7714 |
Beobachtete Reflexe
|
4448 |
3297 |
3964 |
Strukturlösung |
Direktmethode |
Direktmethode |
Direktmethode |
Strukturverfeinerung |
Vollmatrix least-squares an F2 |
Vollmatrix least-squares an F2 |
Vollmatrix least-squares an F2 |
Verfeinerte Parameter |
614 |
394 |
610 |
R1 [F0
|
0.084 |
0.0503 |
0.0605 |
wR2 [Sämtliche Daten] |
0.237 |
0.1313 |
0.1416 |
Verbindung |
35 |
Summenformel |
C31H30N2O x CH2Cl2 |
Molmasse |
530.19 |
Kristallsystem |
monoklin |
Raumgruppe |
P 21/n |
Wellenlänge
|
71.073 pm |
a [pm] |
907.0(2) |
b [pm] |
2727.0(3) |
c [pm] |
1170.0(1) |
|
90.0 |
|
103.9(1) |
|
90.0 |
Zellvolumen [nm3] |
2.808(7) |
Z |
4 |
µ [mm-1] |
0.259 |
dber [g/cm3] |
1.257 |
Meßtemperatur [K] |
200(2) |
Kristallgröße [mm] |
0.60 x 0.40 x 0.40 |
Farbe |
orange |
2 |
4.6 - 52.0 |
Scangeschwindigkeit [°/min] |
3 - 30 |
Gemessene Reflexe |
6422 |
Unabhängige Reflexe |
5489 |
Beobachtete Reflexe
|
1899 |
Strukturlösung |
Direktmethode |
Strukturverfeinerung |
Vollmatrix least-
|
Verfeinerte Parameter |
455 |
R1 [F0
|
0.0655 |
wR2 [Sämtliche Daten] |
0.1767 |
Tabelle 5.1: Kristallographische Daten und Angaben zu den Strukturbestimmungen
5.6.2 Bindungsabstände und Bindungswinkel
von 28 und 30
Bindungsabstände
Cl(1)-C(13) |
172.7(3) |
C(11)-C(12) |
138.3(4) | |
Cl(2)-C(15) |
172.5(3) |
C(11)-C(16) |
139.0(4) | |
N(1)-N(2) |
124.5(3) |
C(12)-C(13) |
137.2(4) | |
N(1)-C(11) |
143.1(3) |
C(13)-C(14) |
137.4(4) | |
N(2)-C(21) |
142.7(3) |
C(14)-C(15) |
137.4(4) | |
C(3)-C(4) |
133.4(4) |
C(15)-C(16) |
139.4(4) | |
C(3)-C(31) |
147.7(4) |
C(32)-F(32) |
133.4(4) | |
C(3)-C(16) |
148.8(4) |
C(42)-F(42) |
133.6(4) | |
C(4)-C(41) |
146.5(4) |
Bindungswinkel
N(2)-N(1)-C(11) |
113.2(2) |
C(14)-C(15)-Cl(2) |
117.3(2) | |
N(1)-N(2)-C(21) |
114.4(2) |
C(16)-C(15)-Cl(2) |
121.2(2) | |
C(4)-C(3)-C(31) |
123.6(2) |
C(11)-C(16)-C(15) |
117.4(2) | |
C(4)-C(3)-C(16) |
118.8(2) |
C(11)-C(16)-C(3) |
121.3(2) | |
C(31)-C(3)-C(16) |
117.5(2) |
C(15)-C(16)-C(3) |
121.3(2) | |
C(3)-C(4)-C(41) |
126.9(3) |
C(26)-C(21)-C(22) |
120.4(3) | |
C(12)-C(11)-C(16) |
121.7(3) |
C(26)-C(21)-N(2) |
114.9(3) | |
C(12)-C(11)-N(1) |
122.5(3) |
C(22)-C(21)-N(2) |
124.6(3) | |
C(16)-C(11)-N(1) |
115.8(2) |
C(36)-C(31)-C(32) |
115.8(3) | |
C(13)-C(12)-C(11) |
118.7(3) |
C(36)-C(31)-C(3) |
121.9(3) | |
C(12)-C(13)-C(14) |
121.5(3) |
C(32)-C(31)-C(3) |
122.3(3) | |
C(12)-C(13)-Cl(1) |
120.0(2) |
C(42)-C(41)-C(46) |
115.8(3) | |
C(14)-C(13)-Cl(1) |
118.5(2) |
C(42)-C(41)-C(4) |
124.7(3) | |
C(15)-C(14)-C(13) |
119.2(3) |
C(46)-C(41)-C(4) |
119.4(3) | |
C(14)-C(15)-C(16) |
121.5(3) |
|||
Tabelle 5.2: Ausgewählte Bindungsabstände [pm] und -winkel [°] von 28
Bindungsabstände
Cl(1)-C(13) |
173.1(4) |
C(6)-C(61) |
147.3(5) | |
Cl(2)-C(15) |
172.4(4) |
C(11)-C(12) |
139.1(5) | |
N(1)-N(2) |
125.1(4) |
C(11)-C(16) |
139.4(5) | |
N(1)-C(11) |
143.6(5) |
C(12)-C(13) |
138.5(5) | |
N(2)-C(21) |
141.8(5) |
C(13)-C(14) |
136.7(5) | |
C(3)-C(4) |
132.3(6) |
C(14)-C(15) |
137.4(6) | |
C(3)-C(31) |
147.8(5) |
C(15)-C(16) |
138.8(5) | |
C(3)-C(16) |
149.6(5) |
C(32)-F(32) |
133.6(5) | |
C(4)-C(41) |
146.9(5) |
C(42)-F(42) |
134.4(4) | |
C(5)-C(6) |
132.7(5) |
C(52)-F(52) |
133.0(5) | |
C(5)-C(51) |
148.4(5) |
C(62)-F(62) |
134.0(4) | |
C(5)-C(12) |
149.2(5) |
Bindungswinkel
N(2)-N(1)-C(11) |
111.3(3) |
C(14)-C(15)-Cl(2) |
118.0(3) | |
N(1)-N(2)-C(21) |
114.8(3) |
C(16)-C(15)-Cl(2) |
119.6(3) | |
C(4)-C(3)-C(31) |
121.9(4) |
C(15)-C(16)-C(11) |
117.1(4) | |
C(4)-C(3)-C(16) |
119.9(4) |
C(15)-C(16)-C(3) |
120.5(3) | |
C(31)-C(3)-C(16) |
118.1(4) |
C(11)-C(16)-C(3) |
122.4(3) | |
C(3)-C(4)-C(41) |
126.5(4) |
C(26)-C(21)-C(22) |
120.7(4) | |
C(6)-C(5)-C(51) |
119.3(4) |
C(26)-C(21)-N(2) |
114.5(4) | |
C(6)-C(5)-C(12) |
124.8(4) |
C(22)-C(21)-N(2) |
124.7(4) | |
C(51)-C(5)-C(12) |
115.8(3) |
C(36)-C(31)-C(32) |
114.6(4) | |
C(5)-C(6)-C(61) |
125.4(4) |
C(36)-C(31)-C(3) |
122.8(4) | |
C(12)-C(11)-C(16) |
122.0(4) |
C(32)-C(31)-C(3) |
122.6(4) | |
C(12)-C(11)-N(1) |
115.2(3) |
C(42)-C(41)-C(46) |
115.3(4) | |
C(16)-C(11)-N(1) |
122.8(4) |
C(42)-C(41)-C(4) |
120.9(4) | |
C(13)-C(12)-C(11) |
117.6(4) |
C(46)-C(41)-C(4) |
123.7(4) | |
C(13)-C(12)-C(5) |
121.0(4) |
C(52)-C(51)-C(56) |
115.4(4) | |
C(11)-C(12)-C(5) |
121.4(3) |
C(52)-C(51)-C(5) |
122.8(4) | |
C(14)-C(13)-C(12) |
122.2(4) |
C(56)-C(51)-C(5) |
121.8(4) | |
C(14)-C(13)-Cl(1) |
118.7(3) |
C(66)-C(61)-C(62) |
115.4(4) | |
C(12)-C(13)-Cl(1) |
119.1(3) |
C(66)-C(61)-C(6) |
119.7(4) | |
C(13)-C(14)-C(15) |
118.7(4) |
C(62)-C(61)-C(6) |
124.9(4) | |
C(14)-C(15)-C(16) |
122.4(4) |
|||
Tabelle 5.3: Ausgewählte Bindungsabstände [pm] und -winkel [°] von 30
5.6.3 Atomkoordinaten und isotrope Auslenkungsparameter
11 |
x |
y |
z |
U(eq) |
Cl(1) |
-1488(1) |
4320(1) |
-1426(1) |
53(1) |
Cl(2) |
-30(1) |
2357(1) |
2970(1) |
45(1) |
N(1) |
-1898(2) |
-680(2) |
1377(2) |
33(1) |
N(2) |
-2524(2) |
-770(2) |
595(2) |
39(1) |
C(3) |
-925(3) |
-337(2) |
3222(2) |
28(1) |
C(4) |
-1993(3) |
-236(2) |
4047(2) |
31(1) |
C(11) |
-1491(3) |
634(2) |
1115(2) |
29(1) |
C(12) |
-1623(3) |
1709(2) |
33(2) |
34(1) |
C(13) |
-1269(3) |
2943(2) |
-102(2) |
35(1) |
C(14) |
-774(3) |
3150(2) |
791(2) |
34(1) |
C(15) |
-641(3) |
2073(2) |
1853(2) |
32(1) |
C(16) |
-1020(2) |
801(2) |
2051(2) |
27(1) |
C(21) |
-2951(3) |
-2082(2) |
896(2) |
35(1) |
C(22) |
-2600(3) |
-3201(3) |
1914(2) |
41(1) |
C(23) |
-3108(3) |
-4406(3) |
2131(3) |
50(1) |
C(24) |
-3973(3) |
-4500(3) |
1345(3) |
54(1) |
C(25) |
-4320(4) |
-3393(3) |
332(3) |
56(1) |
C(26) |
-3807(3) |
-2171(3) |
94(2) |
47(1) |
C(31) |
467(3) |
-1474(2) |
3402(2) |
30(1) |
C(32) |
445(3) |
-2779(2) |
4264(2) |
39(1) |
C(33) |
1756(4) |
-3822(3) |
4441(2) |
47(1) |
C(34) |
3114(4) |
-3611(3) |
3757(2) |
47(1) |
C(35) |
3167(3) |
-2335(3) |
2891(2) |
43(1) |
C(36) |
1851(3) |
-1284(3) |
2717(2) |
36(1) |
C(41) |
-3441(3) |
835(2) |
3925(2) |
30(1) |
C(42) |
-4464(3) |
1189(3) |
3059(2) |
37(1) |
C(43) |
-5814(3) |
2186(3) |
2956(2) |
43(1) |
C(44) |
-6173(3) |
2850(3) |
3713(2) |
41(1) |
C(45) |
-5199(3) |
2502(3) |
4584(2) |
44(1) |
C(46) |
-3838(3) |
1503(3) |
4699(2) |
37(1) |
12 |
x |
y |
z |
U(eq) |
F(1) |
1749(3) |
7161(2) |
-1393(1) |
124(1) |
F(2) |
135(2) |
5213(1) |
2511(2) |
95(1) |
N(1) |
1821(3) |
9322(2) |
1362(1) |
52(1) |
N(2) |
2406(3) |
10210(2) |
563(1) |
57(1) |
C(3) |
645(3) |
7281(2) |
3166(2) |
52(1) |
C(4) |
1582(4) |
6432(2) |
3990(2) |
57(1) |
C(11) |
1496(3) |
8295(2) |
1022(2) |
53(1) |
C(12) |
1746(4) |
8282(3) |
-112(2) |
67(1) |
C(13) |
1455(4) |
7219(3) |
-297(3) |
86(1) |
C(14) |
937(4) |
6175(3) |
553(3) |
88(1) |
C(15) |
679(4) |
6236(2) |
1657(3) |
70(1) |
C(16) |
951(3) |
7263(2) |
1945(2) |
54(1) |
C(21) |
2703(3) |
11223(2) |
930(2) |
53(1) |
C(22) |
2102(4) |
11353(2) |
2001(2) |
62(1) |
C(23) |
2488(4) |
12355(2) |
2270(2) |
72(1) |
C(24) |
3447(4) |
13228(3) |
1492(3) |
77(1) |
C(25) |
4017(4) |
13113(3) |
425(3) |
75(1) |
C(26) |
3644(4) |
12113(2) |
141(2) |
66(1) |
C(31) |
-813(3) |
8234(2) |
3385(2) |
54(1) |
C(32) |
-820(4) |
8760(2) |
4257(2) |
65(1) |
C(33) |
-2186(5) |
9673(2) |
4430(2) |
76(1) |
C(34) |
-3543(5) |
10083(2) |
3745(2) |
77(1) |
C(35) |
-3569(5) |
9561(2) |
2893(2) |
78(1) |
C(36) |
-2213(4) |
8650(2) |
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y |
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y |
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3500(3) |
34(1) |
C(33) |
-4253(5) |
11399(4) |
4264(3) |
40(1) |
C(34) |
-3612(5) |
10937(4) |
4961(3) |
39(1) |
C(35) |
-2686(5) |
10149(4) |
4885(3) |
38(1) |
C(36) |
-2406(4) |
9843(4) |
4119(2) |
32(1) |
C(41) |
-3528(4) |
9466(4) |
1063(2) |
31(1) |
C(42) |
-4414(4) |
8570(4) |
631(3) |
37(1) |
C(43) |
-4329(5) |
8218(4) |
-163(3) |
41(1) |
C(44) |
-3307(5) |
8777(4) |
-557(2) |
36(1) |
C(45) |
-2415(4) |
9686(4) |
-163(2) |
37(1) |
C(46) |
-2534(4) |
10031(4) |
630(2) |
35(1) |
C(51) |
671(4) |
6547(3) |
1207(2) |
28(1) |
C(52) |
1771(5) |
5982(4) |
1091(3) |
40(1) |
C(53) |
2130(5) |
5789(4) |
324(3) |
44(1) |
C(54) |
1382(5) |
6164(4) |
-358(3) |
44(1) |
C(55) |
263(5) |
6715(4) |
-279(3) |
39(1) |
C(56) |
-63(4) |
6906(4) |
495(2) |
33(1) |
C(61) |
-295(4) |
5902(3) |
3375(2) |
29(1) |
C(62) |
253(4) |
6778(4) |
3979(2) |
33(1) |
C(63) |
-217(5) |
6840(4) |
4716(2) |
36(1) |
C(64) |
-1255(4) |
5992(4) |
4900(2) |
36(1) |
C(65) |
-1776(4) |
5086(4) |
4344(3) |
36(1) |
C(66) |
-1296(4) |
5038(4) |
3597(2) |
32(1) |
F(32) |
-4614(3) |
11586(2) |
2846(2) |
55(1) |
F(33) |
-5167(3) |
12159(2) |
4332(2) |
60(1) |
F(34) |
-3914(3) |
11224(3) |
5702(2) |
56(1) |
F(35) |
-2051(3) |
9683(3) |
5562(2) |
58(1) |
F(36) |
-1460(3) |
9095(2) |
4114(1) |
45(1) |
F(42) |
-5411(3) |
7980(3) |
1006(2) |
60(1) |
F(43) |
-5222(3) |
7338(3) |
-554(2) |
72(1) |
F(44) |
-3202(3) |
8423(3) |
-1328(1) |
56(1) |
F(45) |
-1413(3) |
10234(3) |
-540(2) |
60(1) |
F(46) |
-1670(3) |
10969(2) |
974(1) |
54(1) |
F(52) |
2545(3) |
5615(3) |
1747(2) |
62(1) |
F(53) |
3209(3) |
5231(3) |
250(2) |
71(1) |
F(54) |
1717(3) |
5973(3) |
-1109(2) |
67(1) |
F(55) |
-499(3) |
7045(3) |
-951(2) |
61(1) |
F(56) |
-1177(3) |
7432(2) |
540(1) |
46(1) |
F(62) |
1301(3) |
7596(2) |
3848(1) |
47(1) |
F(63) |
334(3) |
7706(2) |
5279(1) |
55(1) |
F(64) |
-1708(3) |
6053(3) |
5631(2) |
57(1) |
F(65) |
-2753(3) |
4226(2) |
4525(2) |
54(1) |
F(66) |
-1831(2) |
4130(2) |
3061(2) |
43(1) |
35 |
x |
y |
z |
Ueq |
N(1) |
103(4) |
1746(1) |
1894(3) |
44(1) |
N(2) |
986(4) |
1952(1) |
2737(3) |
50(1) |
O(1) |
3415(4) |
199(1) |
-2198(3) |
69(1) |
Cl(1) |
5097(2) |
876(1) |
5418(2) |
147(1) |
Cl(2) |
2761(2) |
437(1) |
3638(2) |
147(1) |
C(1) |
4952(7) |
350(3) |
-1681(7) |
84(3) |
C(2) |
3423(7) |
562(2) |
5072(6) |
102(3) |
C(3) |
-1730(5) |
1249(2) |
84(3) |
40(2) |
C(4) |
-1357(5) |
800(2) |
-188(4) |
44(2) |
C(11) |
88(5) |
1941(2) |
764(4) |
42(2) |
C(12) |
949(5) |
2337(2) |
575(4) |
45(2) |
C(13) |
885(5) |
2494(2) |
-555(4) |
47(2) |
C(14) |
-102(5) |
2257(2) |
-1476(4) |
47(2) |
C(15) |
-963(5) |
1861(2) |
-1309(4) |
42(2) |
C(16) |
-857(5) |
1691(2) |
-162(4) |
40(2) |
C(17) |
1820(8) |
2919(2) |
-778(5) |
63(2) |
C(18) |
-2017(7) |
1619(2) |
-2336(4) |
54(2) |
C(21) |
948(5) |
1747(2) |
3857(4) |
42(2) |
C(22) |
-24(5) |
1369(2) |
3981(4) |
45(2) |
C(23) |
7(5) |
1188(2) |
5092(4) |
51(2) |
C(24) |
1005(5) |
1398(2) |
6051(4) |
52(2) |
C(25) |
1977(5) |
1774(2) |
5950(4) |
48(2) |
C(26) |
1959(5) |
1947(2) |
4829(4) |
49(2) |
C(27) |
-1014(8) |
769(3) |
5207(6) |
72(3) |
C(28) |
3067(8) |
1994(3) |
7006(5) |
74(3) |
C(31) |
-3053(5) |
1342(2) |
578(4) |
45(2) |
C(32) |
-3434(6) |
1028(2) |
1374(4) |
55(2) |
C(33) |
-4680(6) |
1105(2) |
1845(5) |
65(2) |
C(34) |
-5527(6) |
1523(2) |
1524(5) |
65(2) |
C(35) |
-5171(5) |
1847(2) |
760(5) |
61(2) |
C(36) |
-3930(5) |
1756(2) |
269(4) |
54(2) |
C(41) |
-47(5) |
657(2) |
-671(4) |
46(2) |
C(42) |
1388(6) |
856(2) |
-316(4) |
56(2) |
C(43) |
2571(6) |
722(2) |
-801(5) |
55(2) |
C(44) |
2322(5) |
365(2) |
-1642(4) |
49(2) |
C(45) |
905(6) |
147(2) |
-2013(4) |
53(2) |
C(46) |
-238(6) |
292(2) |
-1503(4) |
51(2) |
Tabelle 5.4: Atomkoordinaten (x 104) und äquivalente isotrope thermische Auslenkungsparameter [pm2 x 10-1] von 10d, 11, 12, 27, 28, 30 und 35. Äquivalente isotrope U berechnet als ein Drittel der Spur des orthogonalen Uij-Tensors