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Research Group Saalfrank Research / Forschung
Die Regel, der das Team Saalfrank folgte: Die Bildung aller Cluster, die durch eine spontane, selbstorganisierende Ein-Topf-Reaktion entstehen, wird durch die Geometrie und die Dentizität der Liganden sowie durch die Oxidationsstufe und die Koordinationsgeometrie der Metalle bestimmt. So entstand der erste "adamantoide" Erdalkalimetall-Chelatkomplex ( R. W. Saalfrank, A. Stark, K. Peters, H. G. v. Schnering, Angew. Chem. 1988, 100, 878-880; Angew. Chem. Int. Ed. Engl. 1988, 27, 851-853.) und davon ausgehende noch heute anregende und faszinierende supramolekulare Systeme der Supramolekularen Koordinationschemie aus dem Synergieeffekt von Serendipität und rationalem Design. ( R. W. Saalfrank, H. Maid, A. Scheurer, Angew. Chem., 2008, 120, 8924-8956; Angew. Chem. Int. Ed., 2008, 47, 8794-8824.) Auf diese Weise gelang es Saalfrank und seinem Team, kleine Molekülverbände bis hin zu ein-, zwei- und dreidimensionalen Strukturen aufzubauen, die zum Teil interessante Materialeigenschaften (Magnetismus, Ionenleitfähigkeit, Katalyse) aufweisen. In Zusammenarbeit mit Prof. P. Müller, Physik, FAU Erlangen, standen elementare Untersuchungen zum Verständnis sogenannter "molekularer Magnete" im Vordergrund. Außerdem war die Arbeitsgruppe von R. W. Saalfrank an Forschungsarbeiten im Rahmen des SPP 1137 "Molekularer Magnetismus", des SFB 583 (B4) "Redox-aktive Metallkomplexe - Reaktivitätssteuerung durch molekulare Architekturen" und am "Homogener und heterogener Elektronentransfer" beteiligt.
Komplexität des Chemie-Nobelpreises 2005 auf Bierdeckel-Format reduziert Nachrichten aus der Chemie 4/2006
Poster Poster 1997 Erstellt/Bearbeitet am 04.05.2026 von Ralph Puchta Erreichbar unter/Send me e-mail to: Ralph.Puchta@chemie.uni-erlangen.de |