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Gmelin: Gmelin Handbuch der anorganischen Chemie

Was ist Gmelin?

  • gedrucktes Handbuch (erschienen 1817-1997)
  • Datenbank, verfügbar seit 1991 beim Host STN International) und im CrossFire "in-house"-Datenbanksystem seit 1997

Als eines der klassischen Handbücher der Chemie gehört der "Gmelin" als Informationsquelle zum Typ der Sekundärliteratur, die den Zugriff auf die eigentliche Information in den Originalpublikationen (Primärliteratur) ermöglicht, indem er diese Publikationen als Literaturzitate nachweist und inhaltlich erschliesst.

CrossFire Gmelin TapeSpacer gifGmelin Handbuch: TitelSpacer gifSTN Gmelin: yellow sheet
Gmelin: HelpSpacer gifGmelin Handbuch: Titel 1. Auflage 1817Spacer gifGmelin Handbuch: Regal
© MDL Information Systems GmbH, © Springer-Verlag, © FIZ Karlsruhe, © Gmelin Institut für Anorganische Chemie und Grenzgebiete der Max-Planck Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften

Zur "Einstimmung" sehen Sie hier (von oben links) ein Magnetband mit der Datenbank CrossFire Gmelin (Datenbank CrossFire Gmelin), die Titelseite des letzten Bandes des Gmelin-Handbuchs (1997; siehe Gmelin Handbuch der anorganischen und metallorganischen Chemie), einen Teil der gedruckten Kurzbeschreibung der Datenfelder in der Datenbank STN Gmelin (siehe Datenbank STN Gmelin), einen Ausschnitt aus einem Hilfeprogramm für die Gmelin-Datenbank, das Titelblatt des ersten Bandes der dreibändigen ersten Auflage des Gmelin (1817, damals noch "Handbuch der theoretischen Chemie") sowie einen Teil der 8. Auflage des Gmelin-Handbuchs (drei von insgesamt 14 Bücherregalen für insgesamt 760 Bände).

Das Handbuch ist seit 1997 eingestellt, die Datenbank wird derzeit von MDL Information Systems GmbH hergestellt und in dessen Datenbanksystem CrossFire sowie vom öffentlichen Hosts STN International angeboten.

Wozu dient Gmelin?

  • wichtigste, umfassendste Informationsquelle für physikalische und chemische Eigenschaften anorganischer und metallorganischer Verbindungen und Stoffe
  • wichtigste Quelle für Information vor 1900
  • eine der wichtigen Informationsquellen für anorganische und metallorganische Verbindungen und Stoffe an sich:
    • Suche nach Verbindungen und Stoffen via Zusammensetzung (u.a. Summenformel), Struktur und Substruktur
      (ca. ein Viertel aller Verbindungen in der Datenbank haben keine Struktur und können nur über ihre Zusammensetzung gesucht werden)
    • Suche nach physikalischen Eigenschaften (Daten, Spektren) und chemischen Eigenschaften (Herstellung, Reaktivität)
    • Suche nach Information über Geschichte, Vorkommen, technische Anwendungen (vorwiegend im gedruckten Handbuch)
Beim Gmelin muss sowohl in der Datenbank als auch im gedruckten Handbuch gesucht werden, da wesentliche Teile des Handbuchs nicht in der Datenbank erfasst sind.

© Dr. Engelbert Zass, ETH Zürich, Tue Apr 6 09:39:44 2004 GMT
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