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Lernziele des Unterrichtsmoduls Gmelin

Sie lernen eine der wichtigsten Informationsquellen für anorganische und metallorganische Verbindungen kennen und wissen dann, wie man nach diesen Verbindungen im Gmelin Handbuch der Anorganischen und Metallorganischen Chemie sucht. Sie werden über Inhalt und Struktur der Information in einem wichtigen "Handbuch" und vor allem seinem elektronischen Äquivalent, der Gmelin-Datenbank, informiert. Dabei lernen Sie Stärken und Schwächen des "Gmelin" relativ zu anderen Informationsquellen kennen, die später in anderen, problembezogenen Unterrichtsmodulen vertieft werden.
Da im Unterschied zum Beilstein das Gmelin-Handbuch neben der Datenbank noch eine wichtige Rolle spielt und viele Recherchen in dieser ergänzen muss, wird nicht nur auf die Beschreibung des Handbuchs als eines Bestandteils der Information in der Datenbank eingegangen, sondern auch die relativ komplexe Organisation des Handbuchs beschrieben, ebenso wie die Grundlagen der Suche im Handbuch sowie praktische Beispiele dazu.

Der grossen Vielfalt der organischen und metallorganischen Verbindungen wird durch eine Anzahl verschiedener Recherchenbeispiele Rechnung getragen, von denen 13 im Einzelnen diskutiert sind. Während im Modul Beilstein die Struktursuche nach Verbindungen das zentrale Thema war, lernen Sie im Modul Gmelin ergänzend auch die hier wichtige Formelsuche nach Summenformeln und anderen Arten der Beschreibung der Zusammensetzung von Verbindungen kennen.

Wie alle Unterrichtsmodule über Datenbanken ist das Modul "Gmelin" nur eine praxisbezogene Einführung im Zusammenhang mit anderen Informationsquellen. Es ist daher kein Ersatz für die Dokumentation (Manuals usw.) und die Kurse der Produzenten zu den hier gezeigten Datenbanken CrossFire Gmelin und STN Gmelin, auf die in der Linksammlung verwiesen wird.

Zielpublikum

Dieses Modul richtet sich speziell an Studierende im anorganischen Grundpraktikum und andere Studierende, die Informationen über Herstellung und wichtige Eigenschaften anorganischer oder metallorganischer Verbindungen benötigen und noch keine detaillierte Kenntnis über Inhalt des Gmelin und die Suche darin haben.

Dieses Modul wendet sich darüber hinaus an Interessenten aller Stufen und Fachrichtungen, welche sich über die Gmelin-Datenbank (oder das gedruckte Handbuch) grundsätzlich informieren wollen, um deren Einsatz zur Problemlösung zu beurteilen.

Vorausgesetzte Unterrichtsmodule

Dieses Modul setzt die Bearbeitung des Moduls Beilstein voraus, in dem Grundsätze von Handbüchern über chemische Verbindungen und deren Umsetzung in entsprechende Datenbanken beschrieben sind. Praktische Aspekte der auch für die Gmelin-Datenbank verwendeten Datenbanksysteme CrossFire und STN sind ebenfalls Bestandteil dieses Moduls, und werden im Modul Gmelin nicht behandelt.

Um den Gmelin als Informationsquelle besser einordnen zu können, ist auch die vorgängige Bearbeitung des Unterrichtsmoduls System der chemischen Literatur empfehlenswert.

Weiterführende Unterrichtsmodule

Das Unterrichtsmodul "Gmelin" ist eine Voraussetzung für die folgenden weiterführenden Unterrichtsmodule:

  • Verbindungen
  • physikalische Daten
  • Reaktionen

© Dr. Engelbert Zass, ETH Zürich, Tue Apr 6 09:39:46 2004 GMT
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