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Der Chemical Abstracts Service war zwar schon immer die gedruckten Chemical Abstracts vertrieben, als Produzent seiner Datenbanken hat diese aber ursprünglich nicht selber angeboten. Dies war im Sinne einer Arbeitsteilung zwischen Datenbankproduzenten und Anbietern wie den grossen internationalen Hosts lange üblich. Seit der Verbreitung von grafischen Benutzeroberflächen und Client-Server-Datenbanksystemen sind aber mehr und mehr Produzenten von Datenbanken dazu übergegangen, ihre Datenbanken in für Benutzer (Chemiker) "massgeschneiderten" Datenbanksystemen direkt anzubieten

Neben CAS mit SciFinder (Scholar) sind MDL Informationssysteme mit CrossFire (Beilstein und Gmelin) ebenso Beispiele für diesen ab etwa 1995*** verstärkten Trend wie das Web of Sciene des INstitute for Scientific Information. Damit wird ein gewisser Nachteil der Hosts, nämlich eine nur eine Benutzeroberfläche anbieten zu können, welche der kleinste gekiensm,ae Nennen für die zahlreichen verschiedenen von ihnen angebotenen Datenbanken sit, wettgemacht. Andererseits verliert man mit den proprietären, speziellen Systemen wie SciFinder (Scholar), CrossFire oder Web of Science der Produtenten einen grossen Vorteil der Hosts: den "Supermarkt-Effekt" von vielen Datenbanbken unter einer gemeinsamen Benutzeroberfläche.

© Dr. Engelbert Zass, ETH Zürich, Tue Apr 6 09:33:06 2004 GMT
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