Magnetische Speicher
Magnetische Speicher sind von kleinen Datenmengen (MegaByte auf
Disketten) bis hin zum Terabyte-Bereich die optimale Lösung
bezüglich Datenmenge und Zugriffszeit. Deswegen werden grosse
Datenbanken für viele Benutzer auf Datenbankservern mit grossen
Festplattensystemen als "Herzstück" angeboten. Nachteilig sind die
beschränkte Lebensdauer, sowohl der Festplatten als mechanischer
Einheit, als auch der magnetischen Speicherung an sich. Diese Nachteile
lassen sich durch entsprechende Vorkehrungen minimieren.
Die Abbildung zeigt einen Datenbankserver des Schweizer
Hochschulkonsortiums, auf dem u.a. die Datenbanken CrossFire
Beilstein und Gmelin (total ca.
50 Gbyte) für neun Hochschulen
angeboten werden: zwei Prozessoren, 1 GB Arbeitsspeicher, total 162 GB
Festplattenspeicher. Damit können zwei "Kopien" der Datenbanken
vorgehalten werden, so das beim Ausfall einer Festplatte der Betrieb
weitergehen kann (die Festplatten sind mit den im Detailfoto sichtbaren
blauen Handgriffen "hot-swappable", d.h. sie können im laufenden
Betrieb ohne Herunterfahren des Servers gewechselt werden).
© Dr. Engelbert Zass, ETH Zürich, Tue Apr 6 09:23:32 2004 GMT
BMBF-Leitprojekt Vernetztes Studium - Chemie
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