CrossFire Hopout und CLICAPS
In dieser soeben benutzten Implementation des "reference linking"
dient das Informationssystem CLICAPS als Drehscheibe, das zwischen
verschiedenen Informationsanbietern und Bibliothekskatalogen vermittelt.
Für den Nachweis des elektronischen Bestands enthält es rund
170'000 URLs von einzelnen
Zeitschriftenheften (Stand Januar 2003), die
fortlaufend nachgeführt werden. Wenn das elektronische Heft nicht
verfügbar ist, wird der gedruckte Bestand des Informationszentrums
Chemie Biologie nachgewiesen (siehe Ablaufschema). Ebenso können in
CrossFire Beilstein enthaltene Patente direkt vom esp@cenet-Patentserver des Europäischen Patentamts bezogen werden.
Ablaufschema für das "reference linking" von CrossFire
Beilstein/Gmelin für elektronische Zeitschriftenhefte, Patente und
gedruckte Zeitschriften
Das Funktionsprinzip dieses Ablaufschemas beruht auf einer
links.dhh-Datei im MDL CrossFire Commander. Diese Datei
spezifiziert, welche Daten (CODEN,
Bandnummer usw.) des Literaturzitats aus der Beilstein- oder
Gmelin-Datenbank in welchem Format an ein Informationssystem
(Bibliothekskatalog) als Anfrage übergeben werden, um eine
Zeitschrift oder ein Patent zu lokalisieren. Diese Datei enthält
auch den URL dieses Informationssystems.
Dadurch ist eine flexible Anpassung u.a. an lokale Bibliothekskataloge
möglich.
Hier sehen Sie die Anbindung von Literaturzitaten aus den
CrossFire-Datenbanken an den esp@cenet-Patentserver, und die Bibliothekssysteme
CLICAPS (InfoZ = Informationszentrum Chemie Biologie der ETH
Zürich), NEBIS (Deutschschweizer Bibliotheksverbund, u.a. mit den
Zentralbibliotheken der Universität und der ETH Zürich) sowie
IDS (Verbundkatalog Univ. Basel und Bern)
Sie sehen an diesem Ablaufschema auch, dass "reference linking"
einfach zu benutzen, aber durchaus nicht so einfach zu implementieren
ist: der Titel der Zeitschrift wird von CrossFire als standardisierter Code CODEN übergeben. Da z.B. Verbundkatalog IDS
Basel/Bern aber nur die ISSN (einen anderen Code
für Zeitschriftentitel) enthält, findet in CLICAPS, welches
beide Codes für eine Zeitschrift enthält eine
"Übersetzung" (Korrelation) dieser Codes statt.
Das hier gezeigte Linking funktioniert ebenso wie andere
Verknüpfungen in der Praxis nicht immer; es scheitert z.B. dann,
wenn Literaturzitate in den Datenbanken fehlerhaft, lückenhaft oder
uneinheitlich formatiert sind - in Datenbanken wie Beilstein mit etwa 10
Millionen Literaturzitaten unvermeidbar.
© Dr. Engelbert Zass, ETH Zürich, Tue Apr 6 09:27:28 2004 GMT
BMBF-Leitprojekt Vernetztes Studium - Chemie
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