Elektronische Patente
Elektronische Patente sind neben den elektronischen Zeitschriften ein
zweiter Typ der Primärliteratur, der in elektronischer Form
verfügbar ist. Wegen der Bedeutung von Patenten als
Informationsquellen behandeln wir deshalb auch elektronische Patente in
diesem Modul.
Elektronische Patensammlungen mit suchbaren bibliographischen
Daten (Erfinder, Schlagworte, usw.), die meist auch den Volltext der
Patente enthalten, sind erst seit einigen Jahren verfügbar. Sie
werden praktisch ausnahmslos via das World Wide Web angeboten und richten
sind an Chemiker als Benutzer.
Diese Patentsammlungen sind strikt zu unterscheiden von Datenbanken
mit mit Patenten (neben anderer Primärliteratur, vor allem Zeitschriften) wie
Chemical Abstracts oder Beilstein, und vor allem
von den eigentlichen Patentdatenbanken. Diese
Datenbanken gibt es bereits seit fast 30 Jahren, und sie sind alle
kostenpflichtig.
Literaturdatenbanken wie Chemical
Abstracts und Faktendatenbanken wie
Beilstein werden routinemässig von
Chemikern benutzt und sind daher eine wichtige Quelle von Patenten. Die
eigentlichen Patentdatenbanken sind hingegen
sind vor allem wegen ihrer Komplexität und auch wegen ihrer Kosten
eine Domäne der Spezialisten.
© Dr. Engelbert Zass, ETH Zürich, Tue Apr 6 09:25:43 2004 GMT
BMBF-Leitprojekt Vernetztes Studium - Chemie
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