Zusammenfassung
Die Internationale Patenklassifikation
(IPC) ist ein hierarchisches Klassifikationssystem für alle
Gebiete der Technik. Sie wurde im Strassburger Abkommen (1971)
international anerkannt. Die IPC wird im Abstand von fünf Jahren
revidiert und so der technischen Entwicklung angepasst; die derzeit
gültige Version ist die siebte Auflage. Das amerikanische Patentamt
USPTO benutzt zusätzlich zur IPC noch
seine eigene hierarchische Patentklassifikation.
Ursprünglich wurde die IPC entwickelt, um Patente zu klassieren
und so in den zur Patenprüfung bei den Patentämtern
benötigten Prüfstoff systematisch einzuordnen. Inzwischen ist
sie in allen wichtigen Literaturdatenbanken mit Patenten, Patensammlungen
und Patentdatenbanken enthalten und dort ein wichtiges Hilfsmittel
für die Suche. Wenn auch die präzise Suche mit der IPC
Kenntnisse verlangt, über die ein durchschnittlicher Chemiker im
Unterschied zu Patentspezialisten nicht verfügt, so ist sie doch
auch für Chemiker ein nützliches Hilfsmittel, das wir in der
Lerneinheit Patentrecherchen (Suche nach
elektronischen Patenten) benutzen.
© Dr. Engelbert Zass, ETH Zürich, Tue Apr 6 09:26:23 2004 GMT
BMBF-Leitprojekt Vernetztes Studium - Chemie
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