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Beilstein Abstracts

Traditionell enthielt der Beilstein im wesentlichen nur das Literaturzitat im engeren Sinn (Titel der Zeitschrift/Patent, Jahrgang, Seitenzahlen, Jahr), die Autoreninformation war für Publikationen mit mehreren Autoren unvollständig, Titel und Abstract der Artikel waren nicht vorhanden. Als ein "Nebenprodukt" der elektronischen Erfassung der Literatur ab 1980 für die Beilstein-Datenbank (vgl. Exkurs: Geschichte der Beilstein-Datenbank) verfügte das Beilstein-Institut dann aber über komplette bibliographische Daten und Abstracts für diese erfassten Publikationen. Diese bibliographische Information wurde dann später als Teil von CrossFire Beilstein und auch als eigenständige Literaturdatenbank Beilstein Abstracts angeboten, und zwar sowohl kostenpflichtig bei STN (ab April 2000) als auch gratis auf dem Web in ChemWeb ab 1999.

Wegen der eher geringen zeitlichen Abdeckung (Literatur erst ab 1980) und der relativ geringen Zahl von erfassten Zeitschriften (ca. 180) sind die Beilstein Abstracts aber sicher keine vernünftige Alternative zu grossen Literaturdatenbanken wie Chemical Abstracts oder Science Citation Index.

© Dr. Engelbert Zass, ETH Zürich, Tue Apr 6 09:37:55 2004 GMT
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