Zugangskontrolle via IP-Adressen
Eine IP-Adresse ist eine 32bit-Zahl, mit der eine Netzwerkeinheit
(Computer, Drucker, usw.) adressiert wird. Die häufigste
Schreibweise entspricht der Form a.b.c.d, wobei ein Buchstabe einem Byte
(8 bit) entspricht (Beispiel: 127.0.0.1). Vereinfacht dargestellt erfolgt
über die Segmentierung der Adresse in 4 Bytes die Segmentierung des
Netzwerks in Haupt- und Unternetze (Domänen) bis zur
einzelnen Netzwerkeinheit in der letzten Stelle der Adresse.
Beispielsweise gehören alle Netzwerkeinheiten mit der Domäne
129.132.*.* (* = irgendein Wert zwischen 0 und 255) zum Netzwerk der ETH
Zürich.
Bei Institutionssubskriptionen schalten die Verlage ganze Domänen
frei. An der ETH Zürich gilt dies nicht nur für das fest
installierte Netz innerhalb der Hochschule, sondern für
ETH-Angestellte und -Studierende auch für den Zugriff über das
Kabelmodem (Telefon- oder Fernsehanschluss) von zuhause aus sowie
für die drahtlosen Netzwerke an der ETH (Wireless LAN), wobei den
eingewählten Benutzern eine IP-Adresse aus einem definierten
Adressenpool zugeteilt wird. Dieser Adressenpool entspricht jedoch einem
privaten Unternetz, das für den Rest des Internets nicht sichtbar
ist. Damit der Zugang zu den elektronischen Zeitschriften trotzdem
gewährleistet ist, muss der Netzverkehr über einen
zwischengeschalteten so genannten proxy-Server laufen, der eine
ETH-Adresse besitzt und sich mit dieser Adresse beim Verlag
authentifiziert. Entsprechende müssen die proxy-Einstellungen des
verwendeten Browsers konfiguriert werden, hier dargestellt für den
Mozilla-Browser:
Proxy-Konfiguration am Beispiel des Mozilla-Web-Browsers
Erkundigen Sie sich an Ihrer Hochschule, welche
Zugangsmöglichkeiten sie Ihnen anbietet.
Persönliche Registrierung
Eine andere Zugangsmöglichkeit ergibt sich zum Teil über
kommerzielle bzw. gesponserte Chemie-Webportale wie z.B. ChemWeb von Elsevier Science, wo eine vorherige
Registrierung Ihrer Benutzerdaten notwendig ist.
ChemWeb
Nach der Registrierung erhalten Sie regelmässig einen Newsletter
von ChemWeb per e-mail. ChemWeb offeriert
als "Appetithappen" vor allem bei neuen Zeitschriften den Zugang zum
Volltext, allerdings wird er dann nach der Einführungsphase wieder
geschlossen.
© Dr. Engelbert Zass, ETH Zürich, Tue Apr 6 09:25:24 2004 GMT
BMBF-Leitprojekt Vernetztes Studium - Chemie
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