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Entwicklung der chemischen Literatur

Die Zahl der Zeitschriften in der Chemie stieg bald einmal derart an, dass sie für den einzelnen Wissenschaftler nicht mehr überschaubar war. Einige Zeitschriften gingen deshalb dazu über, auch Artikel aus anderen Zeitschriften kurz zu beschreiben. Aus diesen Aktivitäten entstanden dann die Referateorgane, als erstes 1830 das Pharmaceutische Central-Blatt, 1850 in das Chemisch-Pharmaceutische Central-Blatt und schliesslich 1856 in Chemisches Zentralblatt umbenannt.

Chemisches Zentralblatt 1889: TitelSpacer gifChemisches Zentralblatt 1889: Seite 1
Chemisches Zentralblatt, Titel und Seite 1 (1889)

Eine weitere publizistische Aktivität war das Zusammentragen von chemischem Wissen in Handbüchern, und zwar sowohl als Grundlage wissenschaftlicher Arbeiten, als auch für den sich verbreitenden Unterricht in Chemie an Universitäten. Später differenzierten sich dann diese ersten Handbücher einerseits in Lehrbücher, andererseits in die eigentlichen wissenschaftlichen Handbücher wie Gmelin und Beilstein.

Gmelin-Handbuch: Titel Band 1 1817Spacer gif
Gmelin, Handbuch der Theoretischen Chemie, Band 1 (1817) © Verlag Chemie (Faksimileausgabe des Originals)

© Dr. Engelbert Zass, ETH Zürich, Tue Apr 6 09:22:42 2004 GMT
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