Ungelöste Probleme
Noch nicht verbreitet sind Dateiformate wie SGML oder XML, die aber
intern von den Verlagen zur Produktion und Speicherung der Artikel
verwendet werden. Das XML-Format (XML =
Extensible Markup Language) zeichnet nicht wie HTML die Darstellung der Texte und Seiten aus,
sondern versieht bzw. beschreibt die Inhalte mit Metadaten. Die Definition der Metadaten ist frei
und wird in der so genannten Document Type Definition festgelegt. So
würde z.B. der Temperaturwert 78 K in einer Tabelle mit dem Attribut
<temperature unit=Kelvin>78</temperature> ausgezeichnet. Eine
solche Angabe ist sowohl für den Leser unmittelbar verständlich
als auch für eine Software interpretierbar. Der mit Metadaten versehene Inhalt kann dann frei
formatiert oder mit weiteren Funktionen wie interaktive Graphen oder
Umrechnung von Einheiten versehen werden. Gegenwärtig wird im Rahmen
eines Projekts der Royal Society of Chemistry der Einsatz von XML und dem XML-Derivat Chemical Markup
Language (CML) geprüft. Das Ziel sind reine elektronische
Publikationen mit einer wesentlich flexibleren Funktionalität als
die bisherigen HTML- und PDF-Artikel.
Das VS-C-Projekt, dessen Module Sie gerade lesen, setzt ebenso XML ein.
© Dr. Engelbert Zass, ETH Zürich, Tue Apr 6 09:24:54 2004 GMT
BMBF-Leitprojekt Vernetztes Studium - Chemie
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