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Elektronische Zeitschriften und Patente
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Einführung

Die rasche Verbreitung des Internets und des World Wide Web haben das Publikationswesen drastisch verändert. In den Bibliotheken beobachtet man zunehmend, wie wegen der elektronischen Zeitschriften und Patente die Benutzung konventioneller Medien wie Printzeitschriften, gedruckter Patente und CDs zurückgeht. Im letzten Jahrzehnt wurden zudem enorme Fortschritte in der Digitalisierung von Papierdokumenten erreicht. Die meisten Verlage stellen nun fast den gesamten Inhalt eines gedruckten Hefts elektronisch zur Verfügung und sind im Begriff, ihre gedruckten Altbestände zu digitalisieren. Die elektronische Publikation bietet weiter den Vorteil, dass einzelne Artikel oder Zeitschriftenhefte vor dem Erscheinen des gedruckten Hefts zur Verfügung stehen.

Der Unterschied zwischen gedruckten und digitalen Medien erfordert von den Benutzern eine neue Einstellung ohne Vorurteile und Zurückhaltungen. Das Durchsehen des Inhaltsverzeichnisses eines elektronischen Hefts mag ja nur ein bisschen schwieriger sein als für das gedruckte Heft. Aber das Lesen eines Artikels im PDF- oder HTML-Format am Bildschirm ist wohl für die meisten ungewohnt oder sogar anstrengend. Deshalb müssen die Benutzer zum Lesen die elektronische Datei ausdrucken, um dann den Nutzen einer bestimmten Publikation für ihre Arbeit beurteilen zu können.

Viele Anbieter elektronischer Zeitschriften verbinden ihre Inhalte mit zusätzlichen Funktionen, die mit dem gedruckten Medium gar nicht möglich wären. Abhängig vom Verlag können diese Zusatzangebote in Form und Inhalt variieren. So ermöglicht beispielsweise ein Verlag seinen registrierten Benutzern, eine Liste ihrer beliebtesten Zeitschriften oder verschiedene Arten von e-mail-Benachrichtigungen aufzusetzen. Weiter erlauben die meisten Verlags-Websites, in mehreren Quellen oder einer bestimmten Zeitschrift nach Autoren, Titel oder Schlagwörtern zu suchen.


© Dr. Engelbert Zass, ETH Zürich, Tue Apr 6 09:24:41 2004 GMT
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