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Elektronische Zeitschriften und Patente
Elektronische Zeitschriften und Patente
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Funktion

Die wichtigste Funktion der elektronischen Zeitschriften und Patente liegt in ihrer unmittelbaren Verfügbarkeit am Arbeitsplatz des Chemikers, und in der direkten Verknüpfung von Sekundär- und Primärliteratur.

Zugänglichkeit

Gedruckte Primärliteratur war und ist normalerweise nur in Bibliotheken zugänglich. Dabei müssen immer häufiger Artikel aus Zeitschriften, die nicht in der lokalen Bibliothek vorhanden sind, über die Fernleihe oder Dokumentenlieferdienste bestellt werden, was oft mit Verzögerungen und nicht unbeträchtlichen Kosten verbunden ist. Bei Patenten war die Bestellung bei einem nationalen Patentamt oder einer seiner Auslegestellen sogar der Regelfall, da die meisten Hochschulbibliotheken und viele Firmenbibliotheken keine gedruckten Patentdokumente sammeln. Dies führte in der Praxis häufig dazu, dass manche Zeitschriftenartikel und viele Patente wegen Beschaffungsproblemen ignoriert wurden, obwohl sie relevant gewesen wären. Elektronische

Verknüpfung

Die Tatsache, dass seit einiger Zeit sowohl die Sekundärliteratur (Chemiedatenbanken, seit etwa 1975) als auch die Primärliteratur (elektronische Zeitschriften, zweite Hälfte 1990er Jahre) beide in elektronischer Form verfügbar sind, ermöglicht eine direkte Verknüpfung zwischen den Zitaten von Zeitschriften oder Patenten in den Datenbanken der Sekundärliteratur, und dem elektronischen Volltext der entsprechenden Zeitschriftenartikel oder Patente mit der eigentlich benötigten Information.
Diese praktische Verknüpfung - im günstigsten Fall wenige Mausklicks vom Zitat zum gewünschten Volltext - ist in den Lerneinheiten Verknüpfung der Literatur gezeigt.


© Dr. Engelbert Zass, ETH Zürich, Tue Apr 6 09:24:39 2004 GMT
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