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Literaturzitate im Beilstein

Im Unterschied zu Referateorganen wie Chemical Abstracts, die eigentliche Literaturdatenbanken sind (d.h. ein Eintrag in der Datenbank entspricht einer chemischen Publikation wie Zeitschriftenartikel, Patent usw.), ist Beilstein eine Verbindungsdatenbank, wie man an den gezeigten Suchergebnissen klar erkennen kann (ein Eintrag in der Beilstein-Datenbank entspricht einer Verbindung).

Als "Beleg" für die aufgeführten Eigenschaften von Verbindungen enthält der Beilstein natürlich auch Literaturzitate mit Namen von Autoren, Titel von Zeitschriften, Jahr der Publikation usw., wie wir im vorhergehenden Beispiel sahen. Eine (hier nicht gezeigte) Erweiterung der Datenbank CrossFire Beilstein enthält für die Literatur ab 1980 zusätzlich noch die Abstracts und die Titel der Publikationen. Diese Information ist auch als eigene Datenbank Beilstein Abstracts verfügbar (siehe Datenbank STN Beilstein).

Von einer Literatursuche im Beilstein ist abzuraten, da sie sehr wahrscheinlich gegenüber Literaturdatenbanken unvollständige Ergebnisse liefern wird, da Autorennamen im Beilstein im Laufe der Zeit unterschiedlich erfasst wurden:

  • Publikationen bis 1959 (gedrucktes Handbuch H - E IV): max. 2 Autoren ohne Vornamen, bei mehr als zwei Autoren nur Name des ersten und et al.
  • Publikationen 1960-79:
    gedrucktes Handbuch E V: max. 2 Autoren mit Initialen, bei mehr als zwei Autoren nur Name und Initialen des ersten und et al..
    Rohmaterial: max. 2 Autoren ohne Vornamen, bei mehr als zwei Autoren nur Name des ersten und et al.
  • Publikationen ab 1980: max. 6 Autoren mit Vornamen oder Initialen wie in Originalliteratur, bei mehr als 6 Autoren nur die Namen der ersten fünf, gefolgt von et al.

Diese Unterschiede gelten sowohl für das gedruckte Beilstein-Handbuch (siehe Beispiele in Isochinolin-Struktur im Beilstein-Handbuch) als auch für die verschiedenen Versionen der Beilstein-Datenbank.


© Dr. Engelbert Zass, ETH Zürich, Tue Apr 6 09:34:25 2004 GMT
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