Serien
Serien (Reihen) haben mit den Zeitschriften die Erscheinungsweise
gemeinsam: im Unterschied zu den Monographien
(mono = eins), die nur einmal erscheinen (wenn man von Neuauflagen
absieht), erscheinen Serien (Reihen) und Zeitschriften als
Fortsetzungswerke über einen längeren Zeitraum in meist
regelmässigen Abständen.
© Academic Press
Im äusseren Erscheinungsbild sind Serien als "Bücher" mit
festem Einband den Monographien wesentlich
ähnlicher als den gedruckten Zeitschriften. Von den Monographien
unterscheiden sie sich aber äusserlich durch den einheitlichen
Einband, wie hier an einem optisch ansprechenden Beispiel für
mehrere Serien von Annual Reviews in ... aus der
Biochemie gezeigt:
Wir haben hier die Serien unter die Primärliteratur
eingereiht, obwohl sie genau wie Übersichtsartikel
(reviews) in Zeitschriften Informationen aus der Primärliteratur
zusammenfassen. Das ist ja an sich ein Kennzeichen der
Sekundärliteratur.
Wir haben uns aber dennoch für diese Zuordnung entschieden, da
Artikel in Serien und Übersichtsartikel in Zeitschriften sowohl vom
Erscheinungsbild als auch von ihrer Gliederung her sich doch deutlich von
der eigentlichen Sekundärliteratur unterscheiden. Auch die
Erschliessung durch Register und damit die Möglichkeiten der Suche
sind in Serien viel eher mit Zeitschriften als mit Referateorganen
vergleichbar.
© Dr. Engelbert Zass, ETH Zürich, Tue Apr 6 09:22:57 2004 GMT
BMBF-Leitprojekt Vernetztes Studium - Chemie
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