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Anordnung der Verbindungen im Handbuch: Beilstein-System

Schon F.K. Beilstein organisierte die Verbindungen in seinem Handbuch nach ihrer chemischen Struktur; diese Art der Anordnung wurde dann unter der Leitung des späteren Herausgebers F. Richter zum so genannten "Beilstein-System" ausgebaut und verfeinert. Dieses System stellt eine der ausgefeiltesten Ordnungsstrukturen für wissenschaftliche Information dar, und geht an die Grenze dessen, was im gedruckten Medium ohne Unterstützung der EDV überhaupt möglich war.

Seit der Verfügbarkeit der Datenbank und erst recht seit der Einstellung des gedruckten Handbuchs spielt das Beilstein-System keine praktische Rolle mehr. Wegen der darin enthaltenen chemischen Ordnungskriterien, und auch als historisch bedeutendes Beispiel in der Entwicklung der Chemieinformation, wird es hier aber in Exkurs: Das Beilstein-System näher behandelt.


© Dr. Engelbert Zass, ETH Zürich, Tue Apr 6 09:35:00 2004 GMT
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