Frühe Auflagen des Beilstein
In den ersten drei Auflagen des Beilstein-Handbuchs existierten im
Handbuch selbst nur Namenregister. Eigene Formelregister im
Beilstein-Handbuch erschienen erst mit der 4. Auflage ab 1918. Bis zu
diesem Zeitpunkt fungierte das unabhängig produzierte "Lexikon der
Kohlenstoffverbindungen" von M.M. Richter als
Formelregister, da in diesem Werk die Verbindungen nach Summenformel
angeordnet sind und zu den Verbindungen neben der Originalliteratur auch
das Beilstein-Zitat angegeben ist.
M.M. Richter, "Lexikon der Kohlenstoff-Verbindungen" (3. Auflage, I.
Teil, F. Voss, Leipzig 1910):
Titelseite (links) und Seite mit Verbindungen
C6H10O4
M.M. Richter, "Lexikon der Kohlenstoff-Verbindungen" (3. Auflage, I.
Teil, F. Voss, Leipzig 1910):
Kopf der Seite und Ausschnitt mit Angaben zu
Dimethylbernsteinsäuren
Unser Beispiel stammt aus der dritten Auflage des Lexikons von 1910,
und verweist auf die 3. Auflage des Beilstein (1892 - 1906) : für
z.B. Dimethylbernsteinsäure (vgl. Beispiel: Verbindung im Beilstein-Handbuch)
wird auf Band I, Seiten 673, 674, 675 des
Beilstein-Handbuchs für verschiedene Isomere verwiesen.
© Dr. Engelbert Zass, ETH Zürich, Tue Apr 6 09:35:27 2004 GMT
BMBF-Leitprojekt Vernetztes Studium - Chemie
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