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Gesamtregister H - E IV

In diesem 1975-1987 (also nach Abschluss der jeweiligen Bände im E IV) erschienenen Register werden invertierte IUPAC-Namen in alphabetische Anordnung und mit alphabetischer Reihenfolge der Substituenten verwendet. Als Besonderheit enthielt es ein Peptid-Register für Band 6, in denen Peptide nach den Dreibuchstaben-Kürzeln ihrer Aminosäuren angeordnet sind.

Beilstein Gesamtregister H - E IV
Beilstein Gesamtregister H - E IV:
Sachregister (22 Bde., links), Formelregister (25 Bde., rechts)

Dieses Register war bis 1992 das einzige Register, dass alle damaligen fünf vollständigen Werke (H - E IV) umfasste, aber nur auf der Ebene eines oder mehrerer Bände. Es waren also Kenntnisse des Beilstein-Systems erforderlich, um den für die gesuchte Verbindung "zuständigen" Band und damit das entsprechende Register zu identifizieren.

Aus Einsicht in diese Problematik entwickelte A. Lawson beim Beilstein Institut 1987 SANDRA (Structure AND Reference Analyzer), ein Programm zur Ermittlung des Beilstein-Bandes aus einer im Programm gezeichneten Struktur. Dieses Programm war sehr nützlich, und mit seiner Hilfe war die Suche im Beilstein stark vereinfacht. Es wurde aber häufig missverstanden: es war kein elektronischer Index zum Handbuch, der aufgrund der eingegeben Struktur die Information lieferte, in welchem Teilband des Beilstein die gesuchte Verbindung tatsächlich war, sondern lediglich eine programmgesteuerte Umsetzung des Beilstein-Systems, die angab, in welchem Teilband eine Verbindung wäre, wenn sie existierte! Zusätzlich zu dieser kostenpflichtigen Software SANDRA vertrieb das Beilstein-Institut noch ein einfacheres (nichtgraphisches) Programm Beilstein Key (1986) mit derselben Funktion.

Beilstein SANDRA Spacer gifBeilstein Key
© Beilstein-Institut zur Förderung der Chemischen Wissenschaften

© Dr. Engelbert Zass, ETH Zürich, Tue Apr 6 09:35:37 2004 GMT
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