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Funktion von Registern

Die gedruckte Sekundärliteratur mit ihren wesentlichen Typen Referateorgan und Handbuch erschliesst die Originalliteratur (Primärliteratur wie Zeitschriften, Patente usw.), indem sie entweder die Information durch Zusammenfassung des Inhalts in einem Abstract bei Referateorganen (z.B. Chemical Abstracts) konzentriert, oder physikalische Daten in einem Handbuch wie dem Beilstein oder Gmelin zusammenstellt.

Grundlegendes zur chemischen Sekundärliteratur finden Sie im Modul System der chemischen Literatur.

Während Referateorgane wegen der im wesentlichen chronologischen Anordnung der Information zum Auffinden bestimmter Inhalte praktisch völlig auf entsprechende Register angewiesen sind, bieten Handbücher wie Beilstein oder Gmelin wegen der systematischen Anordnung ihres Inhalts nach chemischen Kriterien eine Alternative zu Registern. Register sind aber dennoch für eine gezielte, schnelle Suche unverzichtbar.

Zur systematischen Anordnung von Verbindungen in Handbüchern vgl. die Lerneinheiten Exkurs: Das Beilstein-System sowie Das Gmelin-System (Modul Gmelin).

© Dr. Engelbert Zass, ETH Zürich, Tue Apr 6 09:35:26 2004 GMT
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