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Anordnung der Namen im Register

Während nach den heute geltenden Regeln die verschiedenen Substituenten innerhalb eines Namens alphabetisch angeordnet werden, war die Reihenfolge der Substituenten in den Beilstein-Registern im Generalregister H - E II und in den Bandregistern vom Hauptwerk bis zum Band 9 des Dritten Ergänzungswerks durch eine festgelegte Priorität der Substituenten nach zunehmender Komplexität bestimmt:

  • Beilstein-Reihenfolge bis Beginn E III: 2-Methyl-6,7-dimethoxy-1,2,3,4-tetrahydro-isochinolin (siehe Isochinolin-Struktur im Beilstein-Handbuch): "methyl" vor dem komplexeren "methoxy"
  • alphabetisch: 6,7-Dimethoxy-2-methyl-1,2,3,4-tetrahydro-isochinolin

Ab Band 10 E III ist die Reihenfolge in den Bandregistern sowie im Gesamtregister H - E IV und im Centennial Index H - E IV der Substituenten dann strikt alphabetisch.

Wegen dieser Probleme mit der Nomenklatur, die wir hier nur anreissen konnten, empfehlen wir die Verwendung von Formelregistern statt Sachregistern im Beilstein und ähnlichen gedruckten Quellen für Verbindungen:
  • Bei der Suche in einem Namenregister muss man für die gesuchte Verbindung den im entsprechenden Register verwendeten Namen kreieren, eine alles andere als einfache und zuverlässige Methode
  • Bei der Suche in einem Formelregister muss man lediglich aus den gegebenen Verbindungsnamen zu einer Summenformel den für die gesuchte Verbindung "passenden" identifizieren

© Dr. Engelbert Zass, ETH Zürich, Tue Apr 6 09:35:32 2004 GMT
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