Centennial Index (Generalregister) und Gesamtregister
Mit dem Erscheinen des Centennial Index 1991-92, der
die gleichen Werke H - E IV abdeckt wie das
Gesamtregister, aber über den gesamten Beilstein
und alle Verbindungen, war man natürlich nicht mehr gezwungen,
zuerst den für eine gesuchte Verbindung relevanten Beilstein-Band zu
ermitteln, bevor man im entsprechenden Band des Gesamtregister suchen
konnte.
Diese umfassende Abdeckung des Centennial Index hat aber auch ihren
Preis: für eine bestimmte Summenformel findet man dort deutlich mehr
Eintragungen im Register (d.h. verschiedene Konstitutionsisomere mit dieser Zusammensetzung)
als im Gesamtregister.
Ein Beispiel illustriert dies für die Summenformel
C6H10O4
(2,3-Dimethylbernsteinsäure, siehe Beispiel: Verbindung im
Beilstein-Handbuch):
| Beilstein-Register |
Anzahl Eintragungen für die Summenformel
C6H10O4 |
| Gesamtregister H - E IV für Band
2 |
57 |
| Centennial Index H - E IV (für alle
Bände) |
121 |
|
Gesamtregister H - E II (für alle Bände)
|
49 |
An diesem Beispiel sehen Sie auch das Wachstum der Literatur, wenn Sie
die Zahl der Verbindungen mit dieser Zusammensetzung für das
Gesamtregister H -E II (Literatur 1771 - 1929) mit der
aus dem Centennial Index H - E IV (Literatur 1771 -
1959) vergleichen (mehr Informationen zum Zuwachs der chemischen
Literatur finden Sie in der Lerneinheit Exkurs:
Beilstein und der Umfang der chemischen Literatur).
© Dr. Engelbert Zass, ETH Zürich, Tue Apr 6 09:35:39 2004 GMT
BMBF-Leitprojekt Vernetztes Studium - Chemie
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